tö. Jahrhundert.
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obiit 30. Sept. 1432; llantur 2 ll. clö rentilius in kollenberKeomparatis.
Hierher dürste auch der 1442 im Kirchenbannc gestorbene,der eben genannte Lippold v. H. gehören, der mit dem Probstdes Klosters Jecheburg, Johan von Rcngilderode (Ren-gclrodc) in Verbindung stand, und dessen Bruder, wie eben erwähnt,Canonicus des Stifö zu Fritzlar war. Hierbei scheint diesem Stiftoder dem genannten Probst ein Vortheil von 3 Malter Korn und26 Gulden zugekommen zu seyn. Lippold war nämlich iuMül-hauscn gestorben und sollte in Jecheburg begraben werden, dahersolches dem Probst sofort gemeldet wurde, um die Gruft und dasBcgräbniß zu bestellen. Der Probst gab den Brüdern des Ver-storbenen auf der Burg Haustein sofort davon Nachricht, woraufBerld (Bertholv) v. H. (Taf. 3) die Leiche seines Bruders nachJecheburg brachte. Als sie nun bestattet werden sollte, erschien„unser Küster" (Küster) beim Probste und zeigte demselben eine Schrift(eyme Proceß), woraus sich ein „Dubium" ergab, ob auch Lip-pold die „Absolution" erhalten. Als dies Berld v. H. erfuhr,antwortete er, er sey in keinem Bann, und wisse auch nicht, daßsein Bruder darin sey; wenn dem Probste „Krot" (Ungclegenheit,Strafe) daraus entstehen könnte, so sollte man Pic Leiche nachHanstein führen und sie dort begraben. Der Probst wandte sichdaher in einem noch vorhandenen teutschen Schreiben von Sonn-abend nach des Herrn Himmelfahrt (12. Mai) 1442 (Urkb. 228)an den Dechant und das Capitel zu Fritzlar ,/VensrabiIibus ae//eiroumspeotis viris «lominis äs esno et Capitals saolesie Vriss-„lar. llominis et amioig meis clileetis." Nachdem er darin daseben bemerkte angeführt, sagt er ferner, daß jene Schrift auch dreiMalter Frucht hessischen Maases enthalte, die Lippold ihm, demProbste zugewandt, „daß er ihn nach seinem Tode nicht verlassensolle." Da er nun die Leiche gern behalten wolle, „sunderlich umb„unßir Kirchin willin, daz die sulchen großen schaden nicht obir-„ginghc", habe er den Herrn Dechant zu Hciligenstadt „sä cautolam"ersucht, dem Verstorbenen eine Absolution zu geben und den wür-digen Herrn Provisor (Amtmann zu Rüsteberg) gebeten, dem Ca-