14. Jahrhundert.
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die beiden Brüder, von demselben Tag und Jahr, (Urkb. 63) la-teinisch geschrieben ist. Wenn nun auch zu diesem kostbaren Baudieser großartigen Burg, wie ihn die noch jetzt stehenden Ruinennachweisen, die Hülfe und Frohndicnstc der Coloncn — oder wiedie gleichzeitigen Urkunden sie nennen — der v. H. Gerichts-Untcr-thancn, das meiste beigetragen, so waren dazu auch noch bedeutendeGeldmittel erforderlich, in deren Besitz daher die beiden Erbauerund deren Nachkommen seyn mußten, welche gegen hundert Jahredaran gcbauct haben sollen, wie nicht allein die Sage geht, sondernauch der verschiedene Baustyl nachweist, der noch jetzt in den Ruinensichtbar ist. Aber auch die vorhandenen Urkunden geben diese Geld-mittel namentlich an. Das Geschlecht der von H an stein bestanddamals ohnehin nur aus demVicedom Heinrich und den Söhnendes Ileinriaus, Bruder seines Vaters, wovon zwei, Heinrichder Ältere und Luppold oder Lippold (Tafel 1 u. 2) dieErbauer der Burg waren. Der Vicedom Heinrich, zwar vcr-heirathct aber ohne Kinder, scheint mit ihnen damals im bestenEinverständniß gewesen zu seyn. Er überließ ihnen 1315 (Urkb. 72)das Dorf Arens Hausen, wovon "die Bewohner sowohl, als diedafür angegebene Summe von 66 Mark Silber ohne Zweifel zumBau der Burg verwandt worden sind. Aber auch dem ErzstiftMainz müssen die von Hanstein schon früher Geld vorgestreckthaben, denn Erzbischof Werner (von Eppenstein 7 1234) war ihnen176 Mark Silber schuldig, wie man aus einer Urkunde vom 7. Apr.1318 (Urkb. 74) sieht, worin der Vicedom Heinrich die Bezahlungder Hälfte dieser ihm und seinem Waffenträger Lupold — jenemMiterbauer — schuldigen Summe mit 85 Mark dem ErzbischofPeter quittirt. Für diese Summe waren Güter inHofgeismar(oppicko 6io^8mgritznsi) verpfändet gewesen, welche weiter untennoch vorkommen werden. Wenn auch zwischen dem Vicedom Hein-rich und seinen Vettern wohl einige Irrung entstanden, weil ergegen das ihnen 1322 (Urkb. 76) gethane Versprechen, nichts vonseinen Lehn- oder Erbgütern zu veräußern, dennoch schon im fol-genden Jahr (Urkb. 77) alle seine Güter an das Erzstift Mainzgegen eine Leibrente verkaufte, so war dies doch durch die Größedieser Leibrente, die ihnen ohne Zweifel als Hülfe bei dem Bau