Druckschrift 
2 (1857)
Entstehung
Seite
46
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>3. Jahrhundert.

Kloster Rcinhausen, welchem dann der Erzbischof Conrad vonMainz als Lehnherr den Zehnten als Eigenthum überließ, weil derHerr von Schonenberg dies Lehn dem Lehnherrn resignirt hatte.In dieser Urkunde erscheinen als Zeugen (Selisiclt Mm, p, 308)Graf Albert von Everstein (prsokestus urlü5 wie er sonst hcist)und unter den Ministerialen Usiclinrisus et Ilslsawisus, krater ezus;llsinrieus cls Locksnllusen.

Sie ist daher ohne Zweifel auf oder in der Nähe des Ru-stebcrgs ausgestellt.

In einer frühern Urkunde von1143 (kullenus I. p, 135. 139), worin der Erzbischof Heinrichden Streit der beiden Klöster St, Petri und St. Disibodus überein Grundstück entscheidet, ist Conruckus äs kssmsi-s unterden Zeugen, und in einer von demselben Jahre über die Stiftungdes Cisterzicnser-Klosters Georgenthal Lonruckus cls keis-mars ohne Zweifel derselbe.

Der nemliche Lonruckug cls (lssmurs war wieder Zeuge ineiner Urkunde des Erzbischofs Arnold von

1155 cloininios inoarnstioms (daselbst p. 221) über den Tauschvon MniMeriiZlös zwischen den Kirchen Quedlinburg und Mainz, aufwelches sonderbare Zeichen der Zeit wir schon oben bei den Schenkenvon Apolda im Jahr 1299 (S. 44) aufmerksam gemacht haben.Reinold, ein Ministerial der Kirche zu Quedlinburg hatte sichmit Aatbilcis cls Ksi5ingx, Tochter Illsoclorlei cls tZeismar,eines Mainzischen Ministerialen verheirathet. Die beiden SöhneReinolds aus dieser Ehe, Uuclsvious (Uartman in lüstor Imssiaoa I.p. 104 nennt ihn Uenäerieus) und Ilsckenricus konnten daher se-cunclum zus ls^sls nicht zum Besitze der Lehen ihres Vaters inQuedlinburg kommen, weil sie durch die Mutter Mainzische Mini-sterialen waren und also der Kirche von Mainz gehörten. Um ihnendazu zu verhelfen gab sie der Erzbischof Arnold von Mainz ,,motipiswtL" auf Reinolds und der Aebtissin Beatrix von QuedlinburgBitten, tauschweise der Kirche Quedlinburg, und erhielt dafür eben-falls als Eigenthum der Mainzer Kirche, ckuo Nimstsrisles Lui-clelbui^. eeslesis, ncmlich 2 Söhne des Suicks^sr cls (Zsismare,Hugo und Bertram, welche die ^bbmissu ihm schenkte.