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l3. Jahrhundert.
man auch in Nörten und Fritzlar jenem Beispiele gegen 1254 folgte,war der Probst nicht mehr an die Residenz gebunden und ProbstLupold theilte daher seinen Wohnort zwischen Nörten undFritz-lar, da er auch beiden Capiteln angehörte.
Starb ein Canonicus ohne Testament, so fiel alles, was erhatte, seiner Kirche zu, die Erbgüter ausgenommen, die den Ver-wandten blieben. Der Erzbischof hatte an die Verlasscnschaft weiternichts zu fordern, als den gewöhnlichen Vierding für die Hand-habung des Testaments.
6. Die von Apolda Vitzthume und Schenke.
Die ältesten adlichen Geschlechter Deutschlands können ihrenUrsprung nicht weiter als im 12. oder 11. Jahrhundert auffinden.Schon der Ausländer Gibbon belehrt sie dessen, wenn er Th. XI.S. 109 sagt:
llbo prouäest kamilios aro content to lose in tlnz «larlmess oktbe miclälo gges tbe tree ok tbeir peäigree, >vb!eb borveveocleep anll loktz^, must ultimutel^ rise kiom n plobejan root,unä tbeir bistorians must desoencl ten Centurios belorv tlieCbristian gern, betöre tbe ean aseertain nn^ lineal sueeessionb^ tbe eviäenee ok surnames, ok grms, sncl ok autbontio roooräs.
Wir haben gesehen, daß sich der Ursprung des Geschlechtsder v. H. nicht weiter als gegen das Ende des 12. Jahrhundertsverfolgen läßt, wenn auch der Namen des alten, nicht mehr vor-handenen Schlosses llanensteiu schon früher vorkommt, und wennauch öerrarius <ls Uebus NoSuntinis, oder Falkenstcinin seiner Thüringischen Chronik und Krohnc Adels-Lericon schon in älteren Zeiten von Dynasten oder Grafen vonHanen st ein sprechen, womit vielleicht durch die Mundart ver-wechselt, die Grafen von Hohen stein bezeichnet werden sollen, diedem Eichsfeld sehr nahe und sogar in demselben begütert waren.Es finden sich indessen Spuren, daß unsere v. H. ehe sie im Eichs-scld genannt werden, schon in Apolda ansässig oder angestelltwaren. Der Ort Apolda, jetzt ein Städtchen einige Meilen vonWeimar gehörte früher dem Erzstift Mainz, dessen Kurfürst Jo-hann Philipp sich 1666 durch eine förmliche Verzichtleistung