Druckschrift 
2 (1857)
Entstehung
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13. Jahrhundert.

Viccdom dazu eingeladen. Das Siegel der Stadt Hciligenstadtist angehängt.

Aber schon nach 9 Monaten, 17. Sept. 1323 (Nrkb. 77),verkaufte er sein Vicedomamt Rustebcrg mit allen seinen Rechtenund Zugchörungcn an den Erzbischof Matthias und an dasStift. Da er keine Kinder und namentlich keinen Sohn hatte, aufden die Würde des Vicedoms übergehen konnte und dieselbe alsonach seinem Tode, als eröffnetes Mannlehen an den Erzbischof alsLchnherrn zurück fiel, so bedürfte er zu diesem Verkauf auch derEinwilligung seiner Vettern nicht, deren in der Urkunde auch nichtgedacht ist. Aber der Einwilligung und guten Willen seinerFrau Luckar dis wird ausdrücklich erwähnt. Die Zugehörungenwurden folgendcrgestalt angegeben:

Die Curie (Haus) in der Burg Rustebcrg (Oueiam nostrain incasiro Uustebei'A. Wolf Gesch. der v. Hardcnbcrg I. S. 89.)8 Hufen Land um diesclbigc gelegen, wovon 2 von Widekind

von Snen für 16 Mark wieder erkauft werden können;die Hälfte des Dorfs Arnshusen mit 3 Hufen wicdcrkäuflich

von Lupold v. Hanstein für 40 Mark;die Hälfte des Dorfs Schachtcbich ganz frei;

13 Hufen in LorNvolck«? (Burgwald), wovon 8 frei, 3 vonHer-man v. Schardeberg mit 19 Mark und 2 von Wctzelv. Rengelrode, Ritter, mit 3 Mark wicdcrkäuflich;eine freie Mühle in Swabbach; >

das halbe Dorf Roden ba ch bei Mcngelrode nebst dem hal-ben Zehnten daselbst;die Häuser in Martt (in koro) unter der Burg Rustebcrg;die Hälfte der alten Burg (antigui (üastri) wicdcrkäuflich vonLupold v. H. für 8 Mark, welche Lupold von GozwinSiffrid erkauft'hat;die Hälfte des Berges genannt Kalcnberg mit Ausnahmeeiner halben Hufe, welche H einrich Stephan als Lehn besitzt;2 Hufen in Schw'obfcld;

die Hälfte des Dorfs Eichstrut mit dem halben Zehnten daselbst;die Hälfte des Bergs genannt Dörrenbcrg beiFrctterodc;