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man auf Löwensteiuischer Seite sich Hoffnung gemacht, theilswegen der selbstredenden Rechtmästgkeit, Billigtest und Be-schränktheit des Gesuchs, und wegen des genannten Grafenedelmüthiger Zurückweisung der von Ludwig XIV. ihm ge-machten sehr vortheilhasten Anträge (Z. 84), theils wegen derklugen, gerechten und schonenden Verwaltung der BayerischenLänder, während der langen Reichsacht des von Land undLeuten vertriebenen Kurfürsten Maximilian Emanuel vonBayern ^), durch welche derselbe Graf von Löwenstein alskaiserlicher Starthalter ausgezeichneten Beifall nicht nur desLandes, sondern auch des Kurfürsten ^) erhalten hatte.
Zu Unterstützung seiner Anträge, ließ das Haus Löwen-stein im Jahr t73t eine Deduction^) drucken und zu Wien
1) Dieser Kurfürst ward, wegen seiner bei dem Ausbruch des Spa-nischen SuccessionsKriegs (1701) mit Frankreich ingeheim geschlos-senen Allianz, im I. 1703 für einen Feind des Teutschen Reichs(Faber, europ. StaatsCanzley, Th. VII, S. SSI, S7S, 617,693), und am 29. April 1706 sogar in die Reichsacht (Faber,a. a. O., Th. XI, S. 608, und Moser, teutsches Staatsrecht,Th. III, S. 173) erklärt. Von der Achterklärung an bis zuder Restitution des Geächteten durch den Rastatter und BadischenFriedenschluß im Jahr 1714, war ganz Bayern unter kaiserlicheAdministration gestellt, an deren Spitze der genannte Graf vonLöwenstein als kaiserlicher Statthalter stand.
2) Im August 1727 erklärte zu München der kurfürstliche Staats-miuister Graf von Törring-Jettenbach gegen den dort anwesen-den Fürstlich-Löwensteinischen Kammerrath Klebsattel: "dem HauseLöwenstein habe man, wegen so wohl und gut geführter Landes-Administration, allen Dank«.
3) Der Titel ist: Gründliche Nachricht von des glorwürdig-stcn Chur-Fürstens zu Pfaltz Vriüerici Vietoriosi in Fürst-Ehelicher Abkunfft entsprossener Pfaltz-Gräßlicher hoher Stamm-Tinie des Hoch-Fürstlichen Hauses Löwenstein-Wertheim :c. :c.angcerbten und von Hohen Geblüts-wegen zukommenden Rechten,?i-a<!i'og!ttive» und Würdigkeiten. Mit auUwnrischeu Doenweiuis