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welcher nach der mit dein Tode Kaiser Carls VI. (21). Octoberl 740) eingetretenen Erlöschung des Oestreichischen Mannstam-mcs auöbrach. Ausser Preussen, Spanien und Kursachfcn, tratauch Kurbayern, unterstützt durch Franzosische, Pfälzische undKurcvlnische Kriegshülfe, als SucccssionsPrätendenr und krieg-führender Theil auf. Im Lauf dieses Kriegs wurden dieBayerischen Länder von Oestreich mit Waffengewalt in Besitzund Administration genommen, und der Kurfürst, obgleich un-terdessen zum Kaiser gewählt und gekrönt, war, fast bis anseinen Tod (2V. Jan. 1745), von Land und Leuten ver-trieben. Erst in Folge des Friedens zu Füssen (23. April1745), erlangte dessen Sohn und Nachfolger, Restitution dersämmtlichen Länder.
Unterdessen war auch der für Löwcnstein günstig gesinnteKurfürst Carl Philipp von der Pfalz (3l. Dec. 1742)gestorben. Mit ihm erlosch die Linie Pfalz-Neuburg; ihmfolgte in der Regierung Pfalzgraf Carl Theodor aus derLinie Pfalz-Sulzbach.
Bei dieser ganzen Unterhandlung hatte das Haus Lö-wen stein der wohlwollenden Unterstützung des KurfürstenCarl Philipp von der Pfalz fortwährend sich zu erfreuen;ihm verdankte es auch die Mittheilung beglaubigter Abschriftenvon verschiedenen Urkunden des Mannheimer Archivs, die fürseine Rechtsansprüche von Werth sind. Aber zuversichtlich hattedasselbe auch gerechnet auf die Gunst des Kaisers Carl VI.,und selbst des Kurfürsten von Bayern. Des Kaisers, nichtbloß wegen der Fürsprache seines Oheims, des Kurfürsten vonder Pfalz und dessen Bruders, des Kurfürsten von Mainz,sondern auch wegen der Verdienste, welche Graf (seit l7IlReichsfürst) Maximilian Carl von Löwenstein in dessenDienst als Statthalter in Bayern und Mailand sich erworbenhatte. Auf Geneigtheit des Kurfürsten von Bayern hatte
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