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Erster Abschnitt.
Successions- und Regierungsgeschichte Friedrichsdes Siegreichen.
§. 4.
Friedrich der Siegreiche succedirt, als nachgobohrner Sokn. i» einem ansehn-liche»' Theil der väterliche» Nebenlande; er überläßt solchen dem erstge-bohrnen Bruder auf acht Zahre.
^nter der Herrschaft des Wittelsbacher HausGrundvertragsvon Pavia, und, so viel die pfälzische Kurwürde und Kur-lande betrifft, der Goldenen Bulle, zugleich unter dein Einflußdes oben geschilderten politischen und gesellschaftlicheil Zuftandes,traten die Ereignisse ein, welche die historische Unterlage deshier in Rede stehenden Rechtsfalles bilden.
Pfalzgraf und Kurfürst Ludwig III. hinterließ (1436,Dec. 29), drei Söhne: Ludwig, gebohren am 31. December1424; Friedrich, gebohren am 1. August 1425; Ruprecht,gebohren am 27. Februar 1427. Der jüngste wählte dengeistlichen Stand, er ward Dompropst zu Wirzburg und Stras-burg, und 1463 Kurfürst zu Cöln.
Bon früber Jugend an zeichnete Friedrich sich aus durchSittlichkeit, Charakterstärke, Geistes? und Körperbildung. Beimittlerer Grösse war sein Gliederbau stark und fest, die Be?