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Hier ward als Weigerungsursache des Kurfürsten vonBayern, die Nachkommenschaft des seit 1696 mit EstherMaria von Witzlebcn vermählt gewesenen PfalzgrafenJohann Carl zu Birkenfeld-Gelnbausen in Beziehunggenominen. Obgleich diese Ehe, gegen den Widerspruch derBirkenfelder Agnaten, durch ein rechtskräftiges Reichs-h o fr ath sU rthcil von: 11. April 1715, für „ ein ordentliches,gültiges und vollständiges Fürstliches iVlateiioonium " erklärtwar, so beharrten doch, wie aus obigem Schreiben erhellet,die Agnaten in Bayern und in der Rhcinpfalz bei ihrer Westgerung, jene Ehe für vollwirkend anzuerkennen, bis endlich,seit 1778 durch Versicherungsurkunden, Hausverträge undköniglich-bayerische Familiengesetze, übereinstimmend mit deinArt. 8 des Teschener Friedens von 1779, die Nachkommendes Pfalzgrafen Jobann Carl als Mitglieder des pfalz-bayeri-schen, jetzt königlich-bayerischen Hauses, und für fuccesfions-fähig in allen Besitzungen desselben unbedingt anerkanntwurden. Die Nachkommen dieses Pfalzgrafen aus der ge-nannten Ehe, Seine Königliche Hoheit Herzog Wilhelm vonBayern und dessen Nachkommen, bilden jetzt das „Herzog-liche Haus Bayern".
Das Fürstliche Haus Löwcnstein äusserte, aucb inBeziehung auf diesen Pfalz-Birkcnfeldischen Fall, unter An-