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Gestaltung des Pfalzgiäflichen Titels und Wappens, zu be-willigen und bierin der erklärten Geneigtheit des Kurfürstenvon der Pfalz beizutreten, Anstand nahm, ward in und ausMünchen zunächst die Beforgniß angegeben, daß durch solcheBewilligung ein ähnliches Gesuch des damals sehr angesehenenGrafen Franz «nach Jmhof, Ferdinand) Marquard vonWartenbcrg, Ritters vom goldenen Bließ, um die Herzog-liche und Pfalzgräfliche Würde, hervorgerufen werde, da der-selbe von Herzog Ferdinand von Banern auf ähnliche Art ')abstamme, wie Lvivenstein von dem Kursursien Friedrich l.von der Pfalz.
Schon iin Jahr >727 ließ der Kurfürst von Banerndein kurpfälzischen Staatsminister Grafen von Seinsheimzu Mannheim schreiben: "den Grafen von Wartenbcrg wolle Ergar nicht disgustiren, auch werde er nimmermehr zugeben, daßWartenberg auf einige Weise nachgesetzt oder präterirt werde
Bald nachher nahn, zu München ein MweusteinischerAbgeordneter hievon Anlaß, dem Staats»,»,ister Grafen vonTörring-Jettenbach zu erklären: der Lvwensteinische Fall senwesentlich verschieden von dem Wartenberg,schen; Lowensteinsey schon einmal <l558) in der Succession präterirt worden.
1) Aus der, im Jahr 1588, von dem apanagirten Herzog Ferdinandvon Bayern mir Marie Pettenbeck geschlossenen Ehe. DenNachkommen ans dieser Ehe ward, durch einen, drei Tage vorder Trauung, von Ferdinand mit seinem Bruder dem regierendenHerzog Wilhelm V. geschlossenen, vom Kaiser bestätigten Vertrag,die Succession in Bayern, aus den Fall der Erloschung von Her.zogs Wilhelm Mannstamm, ausdrücklich zugesichert, und der Kai-ser erhob dieselben 1602 in den Grafenstand, unter dem NamenWarten berg, auch führten sie in ibrem Wappen die Bäueri-schen Wecken und den Pfälzischen Löwen.