Druckschrift 
Die eheliche Abstammung des fürstlichen Hauses Löwenstein-Wertheim von dem Kurfürsten Friedrich dem Siegreichen von der Pfalz, und dessen Nachfolgerecht in den Stammländern des Hauses Wittelsbach
Seite
333
Einzelbild herunterladen
 

konrmenschaft, »vorunter, nach Abgang der Rudolphischen Li-nie, die Wilhelmische oder Ba»)erische Linie mitbegriffen se».

4) Das Fürstliche Löwensteinische Haus se») hinlänglich gesegnetmit den zu Führung des Fürstenstandes erforderlichen Mitteln.

5) Die (damals noch) Gräfliche Löwensteinische Linie (ältereHauptlinie und evangelisch) die an der Erhebung in den Für-ftenstand ohnehin keinen Theil habe, se») von dieser Einver-leibung ausgeschlossen. 6) Der von Kurbayern geäusserrenBesorgniß wegen der Folgen, könne durch Recesse und derenallerhöchste (kaiserliche) Confirmation sattsam vorgebeugt werden.

Nach Darlegung dieser Gründe, ersuchte Kurfürst CarlPhilipp, in demselben Schreiben, den Kurfürsten von Bayernabermalfreund- vetter- und angelegentlich, in näherer Er-wägung vorberührrer, dein Kurbaycrischen sowohl als deinKur- und Fürstlich-Pfälzischen Haus allerdings ohnnachthei-ligen, ja viel ehender vorträglichen Uinstände, Seine gleich-mäsige Beistimmung zu dein Fürstlich-Löwensteinischen Asso-ciationsGesuch nunmehr mir so unbedenklicher zu ertheilen,da, fügt er hinzu,in so fern Euer Liebden und ich alsLupi Unserer Beider von einen» allgenreinen Stammvaterentsprossenen Kurhäuser, Unsere Vcrwilligung gegeben habenwerden, es auf den Pfalz-Zweibrückischcn und Birkenfeldi-schen ') Consens so viel nicht ankommen wird".

§. 87.

Schluß.

Als Beweggrund, warum Kurfürst Carl Albertvon Bauern, das Löwensteinische Gesuch, insbesondere um

t) Diese beiden Linien waren damals noch evangelisch.