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Der Antrag war gerichtet auf der "katholischen Löwcn-"steinischen Linie (förmliche) Einverleibung in das Pfalz-gräfliche Haus, mittelst Zuwendung des Pfalzgräf-" lichen ') N a m e'n s und Wappens". Kurfürst Carl Philippbegann damit, dafi er, in einem Schreiben vom 16. Jänner1727, den Antrag der "katholischen Löwensteinischen Linie"dem Kaiser Carl VI. eröffnete, um zu erfahren, was dasReichsvberhaupt "zu seiner Direction" zu verordnen für gutfinden werde. Es sey, führt der Kurfürst zu Unterstützungdes Antrags an, "nicht zu widersprechen, daß das HausLöwenstein von Kurfürsten Vi-isteiico aus dessen mit ClaraTettingen geschlossener Ehe seinen Ursprung habe, und scheinedaher des Herrn Fürsten von Löwenstein dermaliges Verlangen,als eine dem Chur- und Pfalzgräflichen Hanse ganz unschäd-und unnachthcilige Sache, nicht ausser aller Consideration zustellen zu seyn". Der Kaiser, fiigte der Kurfürst hinzu, seybei dieser Sache sehr betheiligt, sowohl wegen dessen naherBcrwandschaft mit Ihm (dem Kurfürsten, welcher Oheimdes Kaisers von dessen Mutterseite her war), als auch wegenseiner Kaiserlichen Würde.
Da dieses Schreiben unbeantwortet blieb, so erließ derKurfürst zwei Jahre später (4. Jan. 1729) ein Erinne-rungsschreibcn, mit der Anzeige, dafi Er "seines Orts anVerwitligung des Gesuchs kein Bedenken trage". Als auchhierauf keine Antwort erfolgte, erging nach siebenzehn Monarcn(3. Juni 1739) von des Kurfürsten Carl Philipps
1) Schreiben des Kurfürsten Franz Ludwig von Mainz, Bruderdes Kurfürsten Carl Philipp von der Pfalz, an Kaiser Carl VI.vom 7. Juni 1730. Das Wort --Pfalzg rnflich en " steht inden Schreiben des Kurfürsten Carl Philipp au Kaiser Carl VI.vom l6. Jauner 17^7, und au den Kurfürsten Carl Albert vonBayern von, 13. April 1733.