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Absicht zu gewinnen. Glaubensverwandschaft schien, auf beidenSeiten, unterstützend mitzuwirken. Der Kurfürst war derLetzte seiner Linie, der mit ihm im Jahr 1742 in demMannstamm erloschenen Pfalz - Neuburgischen. Die auf siefolgende Pfalz-Sulzbacber (seit 1655 katholische) Linie warmit männlicher Nachkommenschaft schwach besetzt; auch erloschdiese (799 mit dem Kurfürsten Carl Theodor. In der dar,auf folgenden Pfalz-Zweibrücker Linie, lebte nur noch dernn Jabr (696 katholisch gewordene Herzog Gustav SamuelLeopold, mit welchem dieselbe (73( erlosch. Noch bei demLeben dieses Herzogs war über die dereinstige Nachfolge inseinen Ländern Streit ausgebrochen zwischen Kurpfalz undPfalz, Birkenfeld, weshalb nach des Herzogs Tod Hessen-Darmstadt und.Fulda, aus kaiserlichem Auftrag die Seque,siration seiner Länder führten, bis ein Vergleich vom 23.December (733 dein Streit ein Ende machte '). Auf dieZweibrücker Linie folgte nach der Pfälzischen Successions,Ordnung die Birkenfelder, deren Mitglieder damals noch alleevangelisch waren ^).
Die Verhandlungen so weit ste von Löwcnstein-Wert-heimcr Setze öffentlich bekannt geworden sind H, nahmenfolgenden Gang.
1) Faber, europ. StaatsCanzley, Th. 65, S. 126. Moser,teutsches Staatsrecht, Th. XIII, S. 55 f.
2) Katholisch wurden in der Pfalz - Birkenfelder Linie: Herzog Chri-stian IV-, 1758; dessen Bruder Prinz Friedrich, Großvaterdes jetzigen Königs von Bayern, 1746; der noch jetzt lebendeHerzog Wilhelm von Bayern, 1769.
5) In sechs Schreiben, von» 4. Jänner >729 bis 14. September1789, in der unten (H. 88) angeführten Furstlich-Löwcnsteini-fchen Denkschrift von I8NA, "Beurkundete Nachricht" :c..als Beilagen ss, 0, bl, I, X, 1,, S. 2t — 28; auch in deranqef. "Widerlegung" :c., Num- XX—XV, S. 1 55—166.