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Die eheliche Abstammung des fürstlichen Hauses Löwenstein-Wertheim von dem Kurfürsten Friedrich dem Siegreichen von der Pfalz, und dessen Nachfolgerecht in den Stammländern des Hauses Wittelsbach
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Hochherzig und uneigennützig, wie er war, rreu gesinntfür das Haus Wittelsbach und das pfalzgräfliche Land, wiefür Kaiser und Reich, lehnte der edle Graf das Eine unddas Andere ohne das geringste Bedenken und mit größterEntschiedenheit ab '). Mit Zuversicht dürfte er erwarten,ein so großartiges Benehmen, werde für ihn und sein Hauswerkthätig anerkannt werden nur einem Lohn, welcher in ge-bührendem Verhältniß stehe, eben sowohl mit der Grösse desso edelmürhig dargebrachten Opfers, als mit der Billigkeitund dem seinem Hause zustehenden, zweimal schon übergan-genen Nachfolgerechr.

Dein Kaiser und dem Kurfürsten von der Pfalz vondiesem Vorgang Anzeige machend, nahm Graf MaximilianCarl davon Anlaß, bei beiden den bescheidenen Antrag zustellen, daß die wohlbegründeten Rechte seines Hauses dochendlich einmal einer billigen Berücksichtigung möchten gewürdigtwerden. Seinem uneigennützigen, echt patriotischen Benehmenward die verdiente Anerkennung nicht versagt, auch ihm Hoff-nung gemacht, daß seiner Ansprüche gedacht werden solle.Allein, bei jener wortfrcundlichen Belobung und dieser Hoff-nung hatte es sein Bewenden; denn daß ein ViertelJahrhundertspäter, der nächstfolgende Kaiser demselben Grafen die Reichs-Fürstenwürde erblich verlieh, war nur eine Belohnung dervieljährigen ausgezeichneten Dienste, welche er dein Kaiserund dessen Hause geleistet hatte.

t) Köler, historische Münzbelnstignngen, Th. V, S. Ztt. JobLudolf, allgemeine Schaubühne der Welt, Th. Buch 83,S. 22t.