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und Carls II. von Spanien, von der Succession in Kin Pfalzzu verdrängen. In solcher Absicht ließ dieser mächtige undthatenbegierige König, noch bei Lebzeilen des Kurfürsten Carldem regierende» Grafen Maximilian Carl von Löwen-stein-Wertbeim, Srammhaupc der Rocbefvrrer Linie, durchden Cardinal Fürsten Wilhelm Egon von Fürstenberg,Coadjutor des Erzbistbums Coln und Bifchof von Straö-burg '), eine Million Livres anbieten, ivenn derselbeihm seinen Anspruch auf die Nachfolge in Kurpfalz abtretenwolle "). „Welches ich aber alles", schrieb der Graf, „alßein trewer Patriot inlusiret".
Nach dem Ableben des Kurfürsten Carl, erneuerte derKönig seinen Antrag bei dem Grafen. Er ließ demselbendurch dessen. Better « den eben erwähnten Cardinal von Für-stenberg), zu Bad Eins das Anerbieten machen, ihn« ent>r>ederzu der Kurwllrde und den nichtallvdialen kurpfälzischenLändern, im nötbigen Fall mir einem Heer vonMann, zu verhelfen, oder ihm sein Nachfolgerecht aufdieselben mit einer grossen Summe Geldes abzukaufen.
1) Von diesem thateifrigen geheimen politischen Unterhändler Frank-reichs wider Kaiser und Reich, dem vertrautesten Rath des Kur-fürsten Marimilia» Heinrich von Coln, den der Kaiser fünf Jahrelang ( 1674 bis >679) in Haft halten ließ, und neun Jahrespäter in einem öffentlichen Mandat vom lt. December l688als einen reichsgefährlichen Adhärenten der Krone Frankreichbezeichnete, s. man das angef. Mandat in Pachner's vonEggenstorff Samml. der Reichsschlüffe, Th. II, S. 65t ff.und Heinrich's Handb. der teutschen Reichsgeschichte, Bd. VII,S. 110, 113, 122> 134, 166, 198, 277 ff., u. 233.
2) --Welches snü jniamenw affirmiren kann", schreibt Graf Maxi-milian Carl in einer von ihm eigenhändig unterzeichneten Notiz,deren Original in dem Lvwenstrin-Werthem,-Rofenberger Archivausbewahrt wird.
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