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Die eheliche Abstammung des fürstlichen Hauses Löwenstein-Wertheim von dem Kurfürsten Friedrich dem Siegreichen von der Pfalz, und dessen Nachfolgerecht in den Stammländern des Hauses Wittelsbach
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wandtschaft dem Hause Löwenstein weit nachstehend, konntedieser Fürst mehr wie irgend einer des Kaisers Dankverpflich-tung in Anspruch nehmen. Mit eigenem grossem Aufwand(von ihm zu dreizehn Millionen Gulden angeschlagen) hattederselbe ganz Oberöstreich für den Kaiser erobert, und dasselbeder von ihn: aufgewendeten Kriegskosten halber einstweilenpfandweise in Besitz behalten, war er einzig zu Gunsten desKaisers, mit dem unter seinem Befehl gestandenen Heer derkatholischen Lige in Böhmen eingefallen, und hatte er mit demvon ihn: befehligten vereinigten kaiserlichen und ligistischenHeer den entscheidenden Sieg bei Prag erfochten. Was warnatürlicher, als daß hier, wo nicht auf der Wage des Rechtsgewogen ward, der Kaiser, in seinen: erbländischcn und auchin kirchlichen: Interesse, für den Herzog Maximilian, wie obengemeldet, entschied?

In den: Fortgang des dreissigjährigen Kriegs, schiendas Glück der schwedischen Waffen unter Gustav Adolph,der älteren (evangelischen) Linie des Hauses Löwen stein,günstige Aussicht zu eröffnen. Ihm besonders geneigt, gabdieser König demselben nicht nur (1632) die ihm von demHochstift Wirzburg entzogenen Aemter Reinlingen, Schwan-berg, Freudenbcrg und Lautenbach zurück, nebst einem Geschenkvon geistlichen Gütern und andern Grundstücken in jener Ge-gend '), sondern er suchte auch dessen Rechte in Kurpfalzdurch eine Uebereinkunft mit dem unglücklichen Friedrich V.zu wahren. In seinem Entwurf der Stipulationen (von:September 1632) war der erste Artikel darauf gerichtet,daß Friedrich von den ihm entrissenen Besitzungen nur das-jenige wieder bekommen solle, was vor dem Krieg ihm um

I) F. D. Häberlin, neuere Teutsche Reichsgeschichte, fortgesetztvon R> K. Frhrn. von Senkenberg, Bd. XXVI, S. 547,