518
verpfändet war, kaufweise zuerst (Febr. 1628) die ganzeOberpfalz und einen auf der rechten Rheinseite gelegenenTheil der Unterpfalz, bald nachher (4. März >628) nocheinen andern Theil der Unterpfalz mit den: Versprechen derEviction auf vierzehn Jahre.
Den Zeitpunkt, wo ein spanisch-burgundisches Heer sichder Rheinpfalz feindlich bemächtigt hatte, und Kaiser Ferdi-nand II. wider den Kurfürsten Friedrich V., wegen dessenAnnahme der böhmischen Königkrone und weil derselbeseine Erwählung zum Kaiser zu hintertreiben gesuchthatte, sehr erbittert war, suchte Graf Johann Dieterichvon Löwensteiu zu benutzen, seinem Hause den Besitz derkurpfälzischen Länder zu verschaffen. Als nämlich der Gene-ral Marquis Spinola mit einem spanisch-niederländischen Heerfast die ganze Unterpfalz seit dem Juli 1620 besetzt hielt,übersendete Graf Johann Dieterich sowohl diesem, als auchder Oberstatthalterin der spanischen Niederlande, der JnfantinJsabelle, Schwester Philipps IU., Gemahlin des ErzherzogsAlbrecht von Oestreich eine Denkschrift worin dasRecht seines Hauses auf die Nachfolge in den kurpfälzischenLändern historisch und rechtlich dargestellt war. Die Jnfantinersuchte er, sich deßhalb bei dem Kaiser in einem Schreibenzu verwenden. Zugleich bestrebte er sich, durch den spanischenGesandten am Hofe der Jnfantin, Grafen von Salazar, dieMitwirkung des spanischen Gesandten am wiener Hofe,Grafen Ognate, zu erlangen.
t) ?i'stentiovs et Osüuetions touvtigM le pglütinst Nongieur
!s domte cte I.öxvensteiii-Hocliekoi't i'epre'sents g 8on Lxcelleiicö1e N.ir^nis en suäs üe I'oräre s ü»nne su äit
8eiAneiir Points.