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Die eheliche Abstammung des fürstlichen Hauses Löwenstein-Wertheim von dem Kurfürsten Friedrich dem Siegreichen von der Pfalz, und dessen Nachfolgerecht in den Stammländern des Hauses Wittelsbach
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und Stechgezüg (Turnierzcug), und über zwölf oder drei-zehn Ringe, "die ich mit Stechen und Rennen (als Tur-nierdänke oder Preise)gewonnen han und mir geschenktworden sind".

Bei der Wappenschau, womit jedes Turnicrfest begann,mußten die TurnierCandidaten ihre Wappen zur Prüfung desHeroldes, als des auf strenge Handhabung der TurniergcsetzeVerpflichteren Geschlecht- und Wappenkenners, umgeben vonden ihm Beigeordneten (Perscvantcn), und von Frauen undJungfrauen, öffentlich ausstellen I. Das Wappen, welchesLudwig von Bayern auf den Turnieren zu Heidelberg undStuttgart auszustellen hatte, ist das oben (Z. 73) beschriebeneWittelsbacher Stammwappcn, nebst dem Scharfenecker Herr-schaftwappen, anhängend an einer Urkunde, die drei Monatenach dem Stuttgarter Turnier ausgefertigt ward, und vonderen Inhalt sogleich (Z. 76) die Rede seyn wird.

Durch die Anerkennung der Turnicrfähigkeit Ludwigsa uf zwei Turnieren, sind also erprobt seine eheliche Geburtund seine Rittcrmäsigkeit auch von mütterlicher Seite,und zugleich die Ritterbürtigkeit nicht nur seiner Muttersondern auch ihrer Eltern.

§. 76.

Sondern auch in Rechts- und Staatsgeschästen als Mann von hohem sittlichemund geistigem Werth, selbst seinem Landesherrn und Familienhaupt gegen-über. Pietät gegen seine Mutter.

Die pergamentene Urkunde (s. die Beil. IV), an welcherdas oben (Z. 73) beschriebe,ne Siegel mit dem Wittelsbacher

I) ött-. 3clirrl>.nt) I. e. vap, VI. ZZ, p. >34- (I. E-

Siebcnkees) Erläuterungen der Heraldik, g, 2, S. 23.