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Die eheliche Abstammung des fürstlichen Hauses Löwenstein-Wertheim von dem Kurfürsten Friedrich dem Siegreichen von der Pfalz, und dessen Nachfolgerecht in den Stammländern des Hauses Wittelsbach
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Helmzier führte das Haus Löwenstcin die bayerischen Wecken,bis es, nach erlangter Fürstenwürde, den Fürftenhur statt derHelmzier auf den Wappenschild setzte ').

Uneheliche Kinder waren von jeher ganz ausgeschlossenvon der Wappenberechrigung ihres natürlichen Vaters '). Wardihnen aber Führung des väterlichen Geschlechtwappens aus-nahmweise gestarret, so mußte auch demselben durch ein Bei-zeichen oder Unterscheidungsstück (ckiscetuloulum 80U clinmni-tio urmorum, krisure) ihre uneheliche Abstammung angedeuterwerden H. Ohne irgend ein Beizeichen, mithin als (nach

ten, Th. I, S. 334. Eine königliche Verordnung v. 20. Dec.1306 bestimmt für das nene königliche Wappen "einen einzigenHauptschild, enthaltend theils silberne theils lazurne Rauten oderWecken, welche" (eigentlich 42 an der Zahl) »von der Linkenzur Rechten" (heraldisch, von der Rechten zur Linken) »in einerDiagonal-Linie aufsteigen". Darauf liegt ein Mittelschild, woraufi» ziunobcrrvthem Feld ein goldenes Zepter und ein blankesSchwert mit goldenem Griff. Baierisches Regierungsblatt von1807, St. Ill, S. 135 f.

1) I. G. Beruhold, Vorrede zu seinem Register über die Köle-rischcn Münzbelustigungen, S. 7.

2) öl vier !>b 15 b r en Ii a cli, Aainologia pwi'svnurum ünperü il-Iu8trium, cap. XXIII. §. 2. p. 5oo. Vlieocl. Ilnpin^Ie, tr. cleinsl^uium sive armoruui fnre, cap. VII. Z. 3. nniu. g5. 899.pag. ?. ,1. Hpener, nisigninm tlicorii» 8eu Operis Iieiul-clici Üar8 ^e»ei!>Ii8, ?. I. cap. 8. Z ffo. 268. (eüit. Rran-cos. >690.) (I. C. Siebenkees) Erläuterungen der Heraldik(Nürnb. 1783. Fol.), Z. 135, S. 129. Der Sachsenspie-gel, Buch 3, Art. 72, spricht: »Das ehelich vnd freygeborenkind behält seines Vatters Heerschild, vnd nimpt auch seinerbe". Die Glosse erläutert dieses wie folgt. »Das ist, seineLehen vnd wappen, welches er pflege zu führen, Auch nimptssein erbe ".

3) HöpinAl, I. c., n. iff3. p>. ^79. cko. 8sin. 8tr^Ie, (Ü88. <1cI!Izer!s naturgülzns ic^um et principum (Hal. ^700.) cap. 3.»um. 555. 5,^9. 8poncr, I. c., p. I. cap. 7. Z. fft. 899.p. 268. 89«^. .lolui Onüliin, I)l8plav ak Heralclrv (tlie 8ixtbeclitio». I,o»fl. »72^.. Fol.) 8ect. II. cbap. 5. p. 3g. I. P.Reinhard, Wappenkunst, KZ. 132 ff. P. W. Gercken, An-merkungen iiber die Siegel, Th. I, S. 140.