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oder Geschlecht- und SuccessionsWappcn, schrägrechtshimmelblaue Wecken in silbernem Feld, oder (wie Andere esblasonniren) abwechselnd himmelblaue und silberfarbige Wecken,genau wie von jeher in dem Staats- und Familien-wappen des Gesammtbauses Mittel sbach Auch als
1) Die himmelblauen Wecken (rliomkoides, (nsoes) sind dasWittelsbacher FamilienWappenzeichen. Hm. Schollin er, vonden Wappen der Pfalzgrafen von Wittelsbach, und nachmaligenHerzoge in Baiern. Franks u. Leipz. 1776. 4. München 1784. 8.I. M. Map. Einzinger von Einzing, histor. Wappengallerieüber den Ursprung der teutschen Geschlechts- und Länderwappen,insonderheit des Geschlechtswappens der Pfalzgrafen von Wittels-bach-Scheyern. Regensb. 1783. Moser, Churfürstl. PfälzischesStaatsrscht, S. 28 f. Oiovgnni (cko. ?et. <1e s VI cl e vv I p )Oermania Crineeps, eckit. 1762., Ii1>. IV. e. 7. Z. 2. p. 5g3.Die Wecken sind hergenommen angeblich von den buntfarbigenWaffenrocken der alten Boyer oder Bojoarier. Köler's Münz-belustigungcn, Th. IV, S. 368. Die Wittelsbacher Weckenführte Graf Ludwig schon 1484, auf dem oben beschriebenenWachssiegel. — Später, und jetzt noch, erscheinen diese Weckenin dem Lvwensteinischen Wappen, als Wittelsbacher Stamm-vder FamilienWappenzeichen, für sich allein auf einem Mittel-schild. — Für die Anzahl der Wecken, in dem WittelsbacherStammwappen, bestand keine feste Regel. Noch im 16., 17.und 18. Jahrhundert findet man 16, 17, 18, 19, 26, 21 undmehr beisammen in Einem Feld, ja sogar auf demselben Siegelin verschiedenen Feldern Wecken in verschiedener Anzahl, z. B.in dem ersten Feld 17. im dritten 20, oder im ersten 21, imzweiten 24 Wecken- Man sehe: Joh. Schmidt, Wappen desheil. röm. Reichs teutscher Nation (Franks 1579. Fol.), Kehrseitedes 6.Blattes; Mart. Schrot, Wappenbuch des hohen geistl. u. weltl.Standes (München 1581.Fol.), Fol. 23; Wigulej. Hund BayrischStammbuch, Th. I (Jngolst. 1598. Fol.) auf dem Titelblatt; Joh.Siebmacher' s New Wapenbuch, Th. I (erste Ausgabe, 1605) Tafel
4, und TH.UI (ersteAusgabe, I656)Tafel4; Kremer, a. a.O., S.113, 1 und 517, verglichen mit S. 630, 631 und 637 (wo Friedrichs,des Siegreichen pfalzgräfliches Sieget bis 1452, sein Staatsiegelseit 1454, sein kurfürstliches und pfalzgräfliches Majestärsiegel,und das pfälzische Hofgerichtsiegel von 1476); 8p euer I. e.,Iist. III. c. 27. Z. 10. p. 670; Oiovanni, I. e. p. Zg8, not. e;Köler's Münzbelnstigungen, Th. XIV, S. 292; Imbok, I. c.,Vom. II. Voll. II. nnm. fl. et 7; Siebenkees, a. a. D., Z. 44,
5. 65. Pütter, Handbuch von den besonderen Teutschen Staa-