Druckschrift 
Die eheliche Abstammung des fürstlichen Hauses Löwenstein-Wertheim von dem Kurfürsten Friedrich dem Siegreichen von der Pfalz, und dessen Nachfolgerecht in den Stammländern des Hauses Wittelsbach
Seite
281
Einzelbild herunterladen
 

Her zu Scbarpffeneckin seinem Testament vom 13. Februar148/ als demselbenanhangend" erwähnt H.

Dem gemäß führte nicht nur Graf Ludwig, sondernführten auch ^), und führen noch jetzt, seine Nachkommen:

1) als SpecialWappcn etlicher ihnen eingeräumter Bestand-theile des Witrelsbacher HausFideicommisses, die damit ver-bundenen Besitz- oder Herrschaft Wappen, nämlich wegender Grafschaft Lvwenftein^), einen rochen goldgekröntenLöwen, aufrecht links schreitend oder gekehrt, auf einem vier-fachen Felsen von natürlicher Farbe, in silbernem Feld, dannwegen der Herrschaft Scharfe neck H einen silbernen gekröntenLöwen, aufrecht links schreitend oder gekehrt in rothem Feld;

2) als Hauptwappen das Wittelsbacher Staats-, Stamm-

1) In der angef.Widerlegung" w., Nnm. IX, S. 124.

2) Wie sehr viele noch vorhandene Siegel beweisen. Man sehe auchIlierou. II<? n nin g <z8, tabellae HenmiIoAivae chlagcleb. i.?g3.),

I. pa. 212. .lae. 8penar, bistoria in8ininn> seu Oporigboralstici ?ars spveiali8 seclit. I?rancc>I. i63o.ini,), pag. 2 2^.ibi^no ?->lz. IX. 1. VV. Iinliok, notitiu 8. II. ,1. proceruinsestit. Z. IndinA. lol.), lad. XVI. n. 6. Köler, Münz-belustignngen, Th. V, S. 338; Th. VIII, S. 289. Bern-hold's Register über die Kölerischen Münzbelustigungen, Bd. I,die Knpfertafel vor der Dedication, nebst der Erläuterung in derVorrede, S. 5 ff. (I. C. Siebente es) Erläuterungen derHeraldik, Z. 138, S. 134, wo jedoch der Fels unrichtig ein--goldener" genannt ist; er ist von natürlicher Farbe.

3) Das Wappen der Grafschaft Löwen stein gab, mit der Graf-schaft, Kurfürst Philipp dem Grafen Ludwig, in der oben er-wähnten Vertragurknnde vom S. März 1488. Auch verlieh ihmKaiser Maximilian I., in dem Grafcnbrief von 1494, das Recht,der ausgestorbenenGrafen von Leonstein erblich wappen undKleinote neben Weilandt der Herrn von Scharpfeneck Wappenund Kleinoden zu gebrauchen und zu führen--.

4) Auch nachdem, durch den Lüneviller Frieden von 1391, die Herr-schaft Scharfeneck an Frankreich, und 1815 an Bayern kam,ward das dieselbe bezeichnende Wappenbild in dem Fürstlich--wensteinischen Wappen beibehalten, als (nach der Sprache derHcraldiker) Gcdächtnißwappcn, insi^nia con8ervanclae momoriae.