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stein sey er weit nicht entschädigt worden, zumal da von Lö-wenstein Philipp beinahe ein Drittheil inne behalten (odervielmehr ihm wieder genommen) habe.
Vernehmen wir Ludwigs eigene Worte '). Mir sol-cher Behauptung, erklärteer, wolle man den frommen (tapfern)Pfalzgrafen Friedrich (den Siegreichen) unter der Erde ver-dächtig machen. Er wünsche, man hätte das nicht gesagt,dann würde auch Er geschwiegen haben. So aber sage Er,daß was (sein Vater) Pfalzgraf Friedrich Ihm gegeben undverschrieben, "mit wissen Pfalzgrave Philippsen zu-lassen und crlaubnus geschehen sey". Ihm, (demPfalzgrafen Friedrich) „were von recht zugestanden bei-nahe die halb Pfalz, dartzu hab er dieselb viel meilerweitert, das het er megen uf in als sein Sonevon Got und recht wenden, das aber nit gethan sun-der uff Pfalzgrave Philippsenn, und iine (Ludwig) nirlegitima geben, sundern die genannten Sloss und DorfWeinsperg, Meckmulen und Newenftadt, das erlaubtund nit zugeben Pfaltzgrave Philippsen, der auchsein Hoffmeister Pleicker Landrschadr der zyr vonBayern (aus Amberg, seinem damaligen Wohnort) herab(in die Unterpfalz) geschickt alle Lehenlut Amptlut,bürg er und pauren derselbigen Flecken der Pflicht siePfalzgrave Philippsen schuldig ledig gezelt, Jme(Ludwig) heissen globenn und inne also dieselben Fleckenvon weyland Pfalzgrave Philippsen helfen einncmen,das sie landtkundig. Darumb plib es deine der es alsousszeichet wol uberig und ließ den frommen Fürsten ruhen,stochs ime nit uffe, ob ime daselbst nir so vel gescheen dasJme (Ludwig) Weinsperg Meckmuln und Newenstatt für
1) Auszug, in der angef. "Widerlegung" :c., Num. XVlII,S. 152 f. Auch sehe man oben Z. 59.