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die gefordert werden konnten, so bitte Kläger dennoch, ibmnur zu eilf tausend Gulden in Güte zu verbelfen, damit erwieder zu dein Seinen kommen möge. Wollten aber dieBeklagten sich dazu gütlich nicht verstehen, so begehre Gras Lud.-wig, Obmann und Zusätze möchten solches ordmmgsmäsig durchSpruch erklären, nebst Erstattung aller durch diese Rechtferti-gung aufgelaufenen Kosten und Schäden.
Die Verhandlung vor den Subdelegirten begann zuSpeier im April 1511, und endete daselbst am Samstagnach St. VincenzienTag 1512. Es wurden Urkunden vonbeiden Theilen producirr, recognoscirt, und nach den Origi-nalen abschriftlich zu den Acten genommen, Zeugen verhört,und Wechselschrifren, von der Klage Ludwigs bis zu des Kur-fürsten Duplik, eingebracht, hierauf aber die Acten, in dreiBänden, an den Obmann gesendet. Diese drei geheftetenBände JudicialCommissi ons Acten, mit pergamentenenUmschlägen, kamen mit dein Wertheimer Archiv an das HausLöwenstein, als dasselbe, nach der im Jahr >566 eingetrete-nen Erlöschung der Grafen von Wertheim, in der GrafschaftWertheim succedirte; noch jetzt werden sie daselbst aufbewahrt,in dem gemeinschaftlichen Archiv der beiden Hauptlinien, inder alten Burg Nur der Band, worin die Schriftsätze
1) Ein Duplicat dieser vidimirten I u d i c i a l C o m m i ssi o n s-Acten scheint zu Kremer's Zeit in dem knr pfälzischen Ar-chiv zu Mannheim gewesen zu seyn. Denn die Urkunden, welchein dem Urkundenlmch zu Kremer's Geschichte Friedrichs des Sieg-reichen, mit der RandNote " liix actis suämi-ü. 8<iee. XVI.-. he-gleitet sind, befinden sich auch in dem Werthcimer Band vidimir-ter JudicialActen. So nach benannte sieben Urkunden: Fol. 153die Urkunde von 1473, bei Kremer S. 472; Fol. 146 die Urk.von 1476, bei Kremer S. 513; Fol. 153 die Urk. v. 1476,S. 516; Fol. 148 die Urk. v. 1477, S. 520; Fol. 14S dieUrk. v. 1482, S. 522; Fol. 119 die Urk. v. 1463, S. 523;Fol. 39 die Urk. v. 1474, S. 526. Man vergl. oben LZ. 33u. 41.