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Die eheliche Abstammung des fürstlichen Hauses Löwenstein-Wertheim von dem Kurfürsten Friedrich dem Siegreichen von der Pfalz, und dessen Nachfolgerecht in den Stammländern des Hauses Wittelsbach
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Anschlag des "Pfalzgrafen" mitbegriffen. So in den Matrikelnvon 1497, 1471, 1489, l481 , und selbst noch in der von1489 I.

Kaum hatte Kurfürst Philipp 1488 dein kurfürstlichenund pfalzgräflichen Sohn Ludwig, "als" ehelichem Solm feinesRegierungsvorfahrs, die Grafschaft Löwcnstcin abgetreten undihn davon Grafen von Löwcnstein tirulur, so erscheint schonin dem auf dem Reichstag zu Nürnberg im Jahr 1491 ge-fertigten Anschlag, unter den "Graven und Herrn" namentlich"Grave Ludwig von Lebenstein", angesetzt mit 189 Guldenund 9 Mann I. Es geschab drei Jabre früher, als ( 1494)der romische König Maximilian 1. demselben durch ein eigenesDiplom den Stand und Rang eines Grafen zu Löwensteinanwies. In gleicher Weise ward in der auf dein Reichstagzu Worms 1495 errichteten Reichsmatrikel "Grave Ludwigvon Lewenstein" namentlich, unrer den reichsständischen Grafenmit einem Anschlag von 78 Gulden 19 Kreuzer angesetzt ^),und unter gleichein Namen, in dem auf dem Reichstag zuCostnitz 1597 errichteten Anschlag zu dem Römerzug, mit1 Mann zu Roß, 2 Mann zu Fuß, und 89 Gulden an Geld ^);ferner unter gleicher namentlicher Benennung, in der auf demReichstag zu Worms 1521 errichteten Reichsmatrikel nur 2

1) Neue Sammlung der Rcichsabschicde, Th. I, S. 220, 242, 265,269, 285.

2) Ebendaselbst, S. 292.

3) Die angef. Neue Sammlung :c., Th. II, S. 21.

4) Ebendaselbst, Th. II, S. 109. Daß der daselbst stehende Name,, Loostain " eine blosse Variante von Löwenstein oder (dem damalsauch üblichen) Leonstein sey, geht schon aus der gleichmäslgenOrdnung hervor, in welcher Gras Ludwig von Löwenstein eben-daselbst S. 220 u, 226 im I. 1521, zum Theil eben so S. 21im I. 1495, erscheint.