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Ludwig lind dessen Nachkommen bestimme harre (Z. 59), wardsie diesem, unter dem Namen "Graf von Löwenstcin", imJahr 1488 von dem Kurfürsten Philipp, damaligem Sramm-haupt des Pfalzgräflichen Hauses, als erbliche Versorgung über-lassen (Z. 94). So ward Ludwig Stammvater des drittenoder neueren gräflichen, nun Fürstlichen Geschlechts vonLöwenstein.
«6.
Zhoe Roichsunmittelbaokeit, Landeshoheit und Reichsstandschaft. Dennoch wardste, sogar mit Zurückbehaltung eines Theils derselben. WirtembergischerLandeshoheit gewaltsam untergeordnet.
Soweit die Geschichte zurückführt, wareil die GrafschaftLöwenstein lind ihre Regenten stets im Besitz der Reichsun-mittclbarkeir. Seit Ausbildung der teutschen Landeshoheit, wa-ren ihre Regenren in dem Besitz auch dieser. Auch ihre Be-rechtigung zu Reichsstandschaft auf Reichsversaulmlungen, läflcsich aus dein ersten Drinheil des fünfzehnten Jahrhundertsurkundlich nachweisen.
Während die Grafen von Löwenstein mittleren Geschlechtssich im Besitz der Grafschaft Löwenstein befanden, erscheint indem "Anschlag (Reichsmarrikel) auf allgemeine Ständedes Reichs zu Nürnberg, zu Hülff wider die Böhmen ge-macht, "/Lnlio 1431" purer den "Gravcn und Herren" auch"Lewenstein" angesetzt mit l Gleven I.
Nachdem aber l44l diese Grafschaft ein Bcsitzthum desKurfürsten von der Pfalz geworden war, wird in den Reicbs-marrikeln ihrer nicht erwähnt; sie war unter dem kurfürstlichen
I) Neue Sammlung der Reichsabschiede, Th. I, S. lZ8.