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Die eheliche Abstammung des fürstlichen Hauses Löwenstein-Wertheim von dem Kurfürsten Friedrich dem Siegreichen von der Pfalz, und dessen Nachfolgerecht in den Stammländern des Hauses Wittelsbach
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Herrschaft Scharfeneck zu dein Canton Oberrhein auch derOrt Gau und Wasgau genannt.

Seit 1477 war die Herrschaft ein Besitzrbum des HausesLöwenstein, bis dieselbe im Jahr 1792 ihm durch französischeWaffengewalt entrissen, und 1801 durch den Lüneviller Frie-den an Frankreich abgetreten ward. Der Reichsdeputarions-Hauprschluß von 1803, Z. 14, gab dem Hause Löwensteindafür TerntvrialEnrschädigung.

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Kurfürst Philipp gibt dem »Edlen Ludwig von Bayern» weitere Versorgung,mit der Grafschaft Löwenstein, und erkennt ihn für einen »EhelichenSohn» Friedrichs des Siegreichen, 1488. Hierauf vermählt sich Ludwigmit einer Gräfin von Montfort, und werden beide die Stammeltern desGräflichen, jetzt Fürstlichen Hauses Löwensteiu. Bald nachher nimmt Phi-lipp ungefähr den dritten Theil der Grafschaft Löwensteiu eigenmächtig zurück.

Einziger Sohn eines ruhmvoll regierenden Kurfürstenund Pfalzgrafen, eines rharreichen immer sieghaften Helden,er selbst von einnehmender Gestchrbitdung und Gestalt, em-pfohlen durch gute Sitten, Charakter und Geistesbildung, inritterlichen Künsten wohlgeübr, auf Turnieren nach dem Be-richt des Reichsherolds sich auszeichnend und von Andern

1) Bü sching, Erdbeschreibung, Th. III, B. 3 (6. Ausg.) S. 652,auch Th, X (Schaffhauscn 1768), S. 2666 f., uebst Th. VII,S. 1052. Norrmann, Handbuch der Länder-, Völker- undStaatenkunde, Bd. I, Abth. 5, S. 3135. Gas pari, a. a. O.,Th. II, S. 142; wo jedoch unrichtig gemeldet wird, Scharfenecksey von Löwenstein »gemeinschaftlich mit den Grafen von Sickin-gen» besessen worden.

2) Auf dem Turnier zu Heidelberg 1481, Man sehe uuten Z. 75,in einer Note,