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sollen, nach lur der Brief darüber" Dieses den pfalz-gräflichen "Lehnmannen von der Herrschaft Scbarfeneck" ver-kündigend, entließ Philipp dieselben ihrer Pflichten gegen ihnund die Pfalz, und wies sie an, ihre Lehen nunmebr vonLudwig und dessen MannlehnErbcn zu empfangen und zu tragen.
Werth. Geschichte und Rechtszustand der Herrschuft Scharfeneck, in der Zeitdes Teutschen Reichs.
Scharfeneck war wohl ein achtbares, doch geringes Be-sttzrhum; als Ersatz für die dem Edlen Ludwig von Beyernentzogenen Schlosser, Städte und Aemter, und für das ihmnicht gewährte Capital von 4090 Gulden, konnte es nichtgelten. Es bestand aus dein nun schon längst zerstörten Schloßdieses Namens, aus einem Hofe zu Landau, etlichen Weilernund einem halben Dorfe, der Flächenraum betrug keine O.ua-dratmeile. Der jährliche reine Ertrag, den es dem Besitzergewährte, mochte zur Zeit, wo es von Frankreich in Besitzgenommen ward, sich kaum auf 7000 Gulden belaufen
1) Gemeint ist hiemit ohne Zweifel die im nächstvorhergehenden H.genannte kurfürstliche SeparatUrkunde (die „sonderlichen brieff")deren, wie schon erwähnt, auch Ludwigs Vormünder in der Ur-kunde vom 28. December 1476, und Ludwig in seiner Urkundevom 13. Jänner 1477 gedenken.
2) Viel zu hoch ward bei der Reichsdeputation zu Regensburg imJahr 1802 Scharfeneck augegeben zu l^ft Quadratmeilen, 3000Einwohnern und 15100 Gulden. Auch waren darunter die See-lenzahl und Einkünfte der von dem Hause Löwenstein späterdurch Kauf erworbenen und dem Amte Scharfeneck einverleibtenfreien AkodialHerrschaft Ramberg begriffen. A. C- Gas pari,der OeputationsReceß, Th. U, S. 123 f. und die am Schlußbeigefügte Vcrglcichungstafel. Protokoll der ausserordentl.Reichsdcputation zu Rcgcnsburgz Beilagen, Bd. U, N,m,. 107,S. 30.