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abermal den von seinen Vormündern für ihn geleisteten Ver-zicht, sondern er erklärte auch die oben genannten Schlösser,Städte lind Aemter dem Kurfürsten Philipp „wieder zu über-geben und zurückzustellen", er sagte die darin befindlichen Un-terthanen und Amrlcure der ihm geleisteten „Huldung, glubde,cpde und pflichr gantz qwyt, ledig und los".
Unverweilt schritt Kurfürst Philipp zur Uebergabe derHerrschaft Scharfe neck an Ludwig. In einer vom 28. De-cember (476 darirten Urkunde gab er „Ludwigen vonBepern, Hern zu Scharpffeneck", die Herrschaft Scharfeneckmir „aller Herrlichkeit, Nutzung und Zugehorde, geistlicher undweltlicher Lehenschafr und Gerechtigkeit, nichts ausgenommen,zu Mannlehen"; und ob, ward hinzugefügt, „Ludwig onelich Lybs erben abgen würde, soll doch vns vnd vnsern erbenbebalren sin, der widderfalle nach inhalt der ordnung vnserlieber Vetter und Varrer Pfalzgraue Friderichs seliger gedecht-nis darüber begriffen vnd versiegelt hatt" (nämlich in denJahren 1472 und (476, oben ZZ. 23 und 59). Und ineiner zweiten Urkunde vom (4. Jänner (477 ^) gab er denVasallen der Herrschaft Scharfeneck feierliche Erklärung: Erhabe „die Herrschaft und Sloß Scharfeneck mir der Mann-schaft und aller Zugehorde geben Unseren lieben getruwen Lud-wigen von Beycrn, Herrn zu Scharfeneck und desselben Lud-wigs Mannlelmserbcn, das sie solichs von Uns und unsernErben und Unserm Fürstenrhum der Pfalzgraveschaft by Rille,die Kurfürsten stur, zu Mannlehen empfahen, haben und tragen
1) Es ist die hier oben scheu erwähnte Urkunde, bei Krem er, Ur-knndenbnch, S. 516.
2) In der angcf. „Widerlegung" :c., S. 113; nicht auch beiKr emer. Das Original dieser Urkunde befindet sich nach jetztzu Werthcim, in dein Archiv der Frcndcnberger Linie des Fürst-lichen Hauses Löwcnstciu-Werthcim.