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Dagegen gibt er ihm, aus eigenem Willen, eine Versorgung mit vom Vaterschon ihm gegebenem oder zugedachtem Besitzthum, und mit der HerrschaftScharfeneck, 1477.
Es ist schon erwähnt, daß Ludwigs Vormünder in ihrerVerzichturkunde vom 38. December l47lz eines nur in all-gemeinen Ausdrücken gegebenen Gegenversprechens des Kur-fürsten Philipps gedenken; einer Abtretung der HerrschaftScharfeneck insbesondere, als einer versprochenen Gegenlei-stung, gedenken sie nicht. Dennoch verlieh Philipp dem un-mündigen Ludwig die Herrschaft Scharfeneck, und vonihr titulirren die Vormünder ihren Pflcgbefohlenen schon imEingang der genannten Urkunde, und ritulirt er selbst sich amFuß derselben, „Ludwig von Beyern, Herr zu Scharfeneck
Gerade nämlich an demselben Tag, in einer eigenen da-von datirten Urkunde '), bestimmte Kurfürst Philipp, alsthue er es lediglich aus eigenem guten und freien Willen, dem„Ludwigen von Beyern, Herrn zu Scharpffeneck„, den „seinlieber Better und Vatrer Her Fridcrich Pfalzgraue by rine,hinder Jme seines geblurs verlassen" habe, nachstellende Ver-sorgung: 1) vierzehn rausend Gulden Capital — essind dieselben, welche schon Ludwigs Vater in der Urkundevon I47Z als Versorgung ausgesetzt, die er bereits verzinsbarangelegt harte, die aber von ihm oder seinem Regierungs-nachfolger mir viertausend Gulden vermehrt werden soll-ten (Z. 58) welches nicht geschah; 2) die dem verewigtenKurfürsten Friedrich von dem Landgrafen Hesso von Leiningenund von den Rittern Adam Kemerer und Wilhelm von Flattheimgefallenen Burg- und anderen Lehen, zu Alzei,
1) Bei Kremcv, tlrkundcnbuch, S. 516.