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Die eheliche Abstammung des fürstlichen Hauses Löwenstein-Wertheim von dem Kurfürsten Friedrich dem Siegreichen von der Pfalz, und dessen Nachfolgerecht in den Stammländern des Hauses Wittelsbach
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Der Gesammrinhalr der denkwürdigen Urkunde '),worin es geschah, gibt, deutlich zu erkennen, daß die Vormünderund Ludwigs Mutter zu Abwendung grössern Unheils sichgenöthigt erachteten, in Philipps eisernen Willen sich zufügen und den unmündigen .Ludwig sammt dein Seinigen(vnnd das sie") ihm auf Gnade und Ungnade zu über-geben. Sie entschuldigten sich damit, daß sie und Ludwigunvermögend seyen, sich gegen den Willen ihres Kurfürstenbeisolchen Schlössern und Städten und deren Angehörigenzu schützen oder schirmen", und daß, wollten sie nicht ver-zichten, daraus "für Ludwig grosser unrat und schade" zubesorgen sey. Zugleich fügten sie für Ludwig den Rath hinzudaß Er, "so er zu seinen vogtbaren ragen kommen wirrt,solichs nach aller norturffr verschryb, versorge und bestem"(bestätige).

Gegen solche grosse Opfer erhielt Ludwig so meldenseine Vormünder in derselben Urkunde von dein Kur-fürsten in allgemeinen Ausdrücken schriftliche Versicherung,daß Er denselben gnädiglich in seinen Schutz und Schirmnehme, daß er ihn bis er zu seinen mündigen vogrbarenJahren komme, erziehen, daß er ihn nach Norhdurfr ziemlichversehen, das Beste thun, und ihm ein gnädiger Herr seynwolle, seinein seligen Bater zu Ehren.

Ueber dieses Gegenversprechen, welches dem guten Willendes Kurfürsten eben so kleinen als grossen Spielraum ließ,und dessen Erfüllung ihm auf keine Weise lästig seyn konnte,übergab derselbe "dem benanren Ludwigen", dein Unmündigen,nicht auch dessen Vormündern, "sunverliehen brieff",dessen auch Ludwig in seiner (unten näher bezeichneten) Ur-kunde vom 13. Jänner 1477 erwähnt, gleichwie Kurfürst

t) Sie ist zu lesen bei Kremer, Urkuudenbuch, S. StÄ, und inder anges "Widerlegung" !c., S. 107.