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an einem andern Ort versehen und des besten unterweisenlassen zu wollen.
Ausgezeichnet durch schöne Gestalt, durch sittliche, geistigeund körperliche Bildung, durch untadelhafte Aufführung, durchPietät gegen seine (dieß seine eigenen Worte) „Hertze LiebeMutter", durch treue Ergebenheit gegen den Kurfürsten unddas ganze Pfalzgräfliche und Herzoglich-Bayerische Haus undLand, denen er, mit grosser Selbstaufopferung, oft und lang,in Krieg und Frieden die ersprießlichsten Dienste leistete, warLudwig allenthalben anerkannt als Mann von hohem Werth,als würdiger Sohn eines ruhmgekrönten Baters und einer injeder Hinsicht edlen Mutter.
Als Turniergenoß auf Turnieren angenommen, erhielter Auszeichnung als Kämpfer, und bei dem feierlichen Fest-mahl als angehörend dem Herren- oder hohen Adelstand.Als Mitglied des Hauses Wittelsbach ward er anerkannt vonden beiden Regierungsnachfolgern seines Baters, den KurfürstenPhilipp und Ludwig V., Srammhäuptern des PfalzgräflichenHauses, erhielt er Versorgung mit Bestandtheilen des Wirtels-bacher HausFideicommisses, nebst den Titeln Graf zu Löwensteinund Herr zu Scharfeneck, und führte er den Stamm- undSuccessionsritel von Banern, das Haupt- oder Staats-,Stamm- und SuccesfionsWappen des gesammten HausesWittelsbach, nebst den SpecialWappen etlicher ihm eingeräumterBestandtheile des Wittelsbacher FamilienFideiconunisses, undward er teutscher Reichs- und Kreiöstand, auch Reichs-Kriegsrath,
Hervorragend durch alle diese, theils persönlich erworbenentheils ihm angeerbten Vorzüge, ist Ludwig, wie schon sein erhabenerVater, Stammvater nicht nur des Reichsständisch-Reichs-gräflichen, jetzt Fürstlichen Hauses Löwenstein, sondern auch einererlauchten Nachkommenschaft in noch jetzt blühenden Kaiserlichen,