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der Reichskanzlei am 27. Februar l494 dem Grafen Lud-wig ertheilten Gnadenbrief darauf, daß, nacb ihm zuge-kommenem Bericht, „Ludwig von Banern von WeylandrPfaltz-Graff Friedrich Bey Rhein ehelichen gebohrenist". Er fügt hinzu, daß. Ludwig „aber kein Fürstenthumnoch Land hat, davon er Fürstlichen standt und wesen geha-ben möge, deshalben ihm der Hochgeborne Philipp Pfaltz-grave bey Rhein und Hertzog in Bayern, des Heiligen Römi-schen Reichs Erztruchseß die Graffschafft Leonstein übergebenund zu seinen Handen gestellt". Dieser reichsoberhauptlicheGnadenbrief, von welchem später (Z. 74) wieder die Redeseyn wird, ist unren beigefügt, als Beilage lll.
Wiederholt ward obige Anerkennung der ehelichen Ge-burt, in dem FürstenDiplom, welches, unter dem 3. April171 l, KaiserJoseph I. dem"Grafen Maximilian Carl,von der jetzt Löwenstein-Wertheim-Rosenberg benannten Linie,ertheilte. „Wann wir nun", heifit es . darin, „gnädiglich an-gesehen und betrachtet, das uralte fürnehme und berühmteGeschlecht Unsererö k. geheimen Raths und Gesandtens imFrank- und Oberrheinischen Kreis :c. ic. Maximilians CarlGrafen zu Löwenstein-Wertheim, als welcher bekannter Maaßenvon Weiland Churfürsten Frideriei zu Pfalz ehelichen SohnLudwig von Bayern in gerader Linie abstammet, und sichsowohl durch tapfere Thaten als ununterbrochene standesmä-sige Verehelichungen rühmlich conserviret hat", u. f. w.
Z. 32.
st) Durch gleiche Anerkennung des Kurfürsten Carl Philipp von der Pfalz. 1733.
Anerkannt ward endlich die eheliche Beschaffenheit derVerbindung Friedrichs mit Clara, auch von dem Kurfürstenund pfalzgraflichcn Stammherrn Carl Philipp von derPfalz, in einem an den regierenden Herzog Johann Chri-