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Die eheliche Abstammung des fürstlichen Hauses Löwenstein-Wertheim von dem Kurfürsten Friedrich dem Siegreichen von der Pfalz, und dessen Nachfolgerecht in den Stammländern des Hauses Wittelsbach
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fürstlichen Haupt- und Residenzstadt '). Ueber drei Jahr-bunderre lang stand die Inschrift, lesbar nach ihrem ganzenWortlaut, unwidersprochen, unter den Augen des schon zweiJahre nach dem Tode des darin als rechtmäsiger oder eheli-cher Sohn -Friedrichs des Siegreichen Bezeichneren, zur Lan-desregierung und pfalzgräflichen stammhauptlichen Würde ge-langten Kurfürsten Philipp und aller seiner Nachfolger injener Regierung und dieser Würde, so wie auch der übrigenMitglieder des pfalzgräflichen Hauses. Noch heute winde siedort stehen, wäre nicht, nachdem durch den Reichsdeputations-Hauprschluß oon l803 die Sradt Heidelberg unter BadischeStaatshoheit gekommen war, das Franciscanerkloster secula-risirt, und dessen Kirche im Jahr l 8l)5 niedergerissen worden.

Ist die Beweiskraft der Inschriften auf öffentlichenLcichensteinen, nach dein Gcrichtsbrauch und dem Urtheil bc-

t) In einem Schreiben vom 8. Sept. 4696, dessen Original in demFürstlichen Löwcnstcin - Wertheim-Rofenbergcr Archiv aufbewahrtwird, berichtet Pater Florians, Präses des Capucincrklosters zuHeidelberg, dem Grafen Maximilian Carl von Lowenstein - Wert-heim: --Der Sohn Di-ickm-ü-og liegt in derselben Capell zur rech-ten deß vättcrlichen Chnrfnrstl. gr'abß, alwo ein Grabstein mitseiner Bildnuß im Geistlichen Chorhabit anßgchanen in die manreingemanret gewcßen, auff welchen, mit sehr alten Buchstabenfolgcndeß esst.ij,I>ium zn leßen ckmno Domini" fn. s. w. wieoben gemeldet).Diesen Grabstein habe» die Frantzoßeii" (beiihrer Verwüstung der Stadt Heidelberg und Verbrennung desFranciscancrklosters und dessen Kirche, im Mai 1693)auß derMauren herausgebrochen, vud ist mitten entzwcyLaut einesSchreibens von, 16. Mai 1716, dessen Original in dem genann-ten Archiv aufbewahrt wird, welches t-aräi.-»n,5 »nd sambtl.b'utros et li-i>lre8 des Conveuts der armen Draneiscaner Keeollec-ten an den oben gedachten Grafen (seit 1711 Fürsten) erlies-scn, war damals der Anfang gemacht, die 23 Jahre lang öd ge-legene Franciscanerkirche wieder herzustellen, deren Schiff dasFranciscanerkloster und die oben erwähnte Capelle einverleibt undangeruckt, aber sehr banfällig sey, worin daszerschlageneund verdorbene Epitaphium etwas weniges gerückt und reparirtwerden könne