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bet, das? grosse Herren vor andern mehr Gelegenheit, abereben nicht mehre Freyheit zu sündigen haben. Weshalben dieteutsche Nation beständig sucht solche Personen zu Johanniter-Ritrern aufzunehmen, die aus einer reinen Ehe gebohren,und einen sechszehen schildigen Adel aufzeigen können."Diese strenge Ahnenprobe mußte Graf Albrecht von Lö-weitstem, Urenkel Friedrichs des Siegreichen, machen, bei sei-ner Aufnahme in die Teutsche Zunge des Johanniteror-dens (Z. 34).
Uneheliche Söhne und Töchter eines Fürsten galtenin Teurschland für stiftmäsig auch dann nicht, wenn beideEltern altadelich waren '). Ja es ward einst sogar eine Ah-nenprobe darum verworfen, weil in der obersten Reihe dersechzehnschildigen Ahnentafel ein adeliches Subject sich befand,dessen Mutter uneheliche Tochter eines Reichsfürsten war ^).
c) Durch die Grabschrift des erstgebobrnen Sohnes Friedrich, 1474.
Einen dritten Beweisgrund für eheliche Verbindung,liefert die Grabschrift auf dem Leichenstein des ersten ge-bohrnen Sohnes Friedrich in einer Capelte an der Fran-cistanerkirche der kurpfälzischen Haupt- und Residenzstadt Hei-delberg, wo Kurfürst Friedrich und dessen Sohn Friedrichbegraben lagen. Ausdrücklich wird hier dem Verewigten dasPrädicat „bä'lius legitimns" Friedrichs, Pfalzgrafen beiRhein, Herzogs von Bayern, des heiligen römischen Reichs
1) Telgmann, a. a. O., S. 134-
2) 8am. usus inoüernus p-müclUarum, liö. I. üt. 6. g. S.
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