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Auch der gesetzliche Sprachgebrauch der Römer stellt densilins naturulis nicht immer dem legitimus, sondernnicht selten ausdrücklich dem stlius ullc^tivus gegenüber I,und eben so die n»turali8 familiu der acloMvaeBrissonius, der gelebrreste und einsichtvolleste, und darumnoch heute in dem größten Ansehen stehende Lexicographder römischen Jurisprudenz, stellt sogar als Regel auf, daßunter imturula8 lilwri Kinder zu verstehen seyen, welche ausrechtmäßiger Ehe stammen ^), und daß unter naturuligim eigentlichen Sinn Alles zu verstehen sey, was von derNatur herrührt, oder ihr gemäß ist ^); gleichwie auch in derteutschen Sprache der Grundbegriff von „Natürlich" be-zeichnet „was der Natur gemäß, in dcx Natur gegründet ist" ").
Der berühmte teutsche Pubticist Johann Jacob Moserschrieb^): „Natürliche Kinder werden in gedoppeltem Ver-.stand genommen; einmal nemlich bedeuten sie so viel als
1) T. Z. t). ste graä. et Act sin. T. A. I). ste bi8 c^ui 8»i vel alienijnris. T. Z. et tu. I). ste 8enator. T. 6. O. 8L. Trebell.
2) I.. t. Z. 4. D. uncle cognat.
3) ?. Hummel, litteratura sur>8, ^>a°. ffA. sc^.
4) Lrl88vniu8, üe verbor. 8iAniüeat!one, voo. Natursli8, ^>ag.(in der besten, von Heineccius besorgten Ausgabe, von 1743)884, wo gesagt ist: „Naturale8 liberi eos MAiüücsnt, <^uinativitate ex su8li8 nu^>tÜ8 r^uaegiti 8unt„. T. 2. H. ull. V. <1e8ui8 et legit. T. St. g. 3. I). ste jur Patron. I,. 7. I). ast 8L.Iredell.
Z) „Natura!t8 8eu naturale proprie voeatur c^uitlljuitl a naturae8t, vel naturae cunvenit". Lris8oniu8, I. c.
6) Adclnng, grammatisch-kritisches Wörterbuch der HochdeutschenMundart, voc. Natürlich.
7) In seinem „Teutschen Staatsrecht", Th. XXII, S, 394. Auch,wortlich so, in seinem „Familien-Staatsrecht, Th. Il, S. 882.