Grafen Ludwig für einen „lyp liehen eliehen Sone"Friedrichs des Siegreichen wiederholt anerkannt habe?
Warum schweigt Kremcr von der Einwilligung desHerzogs Philipp in Friedrichs Vermählung, erklärt in eineraus Germersheim vom 29. April 1470 datirren Urkunde(Z. 22), welche in dein Mannheimer Archiv, jetzt in demMünchener, sich befand? da er doch (Seite 532 und 534)der zwei Tage früher (27. April 1470) gleichfalls zu Ger-mcrsheim ausgefertigten Urkunde, als vor seinen Augenliegend, erwähnt, worin Kurfürst Friedrich Bestimmungenmacht über Clara's und seiner Sohne Versorgung (Z. 57).Warum versachr er eine Stelle in seinem Urkundenbuch jenerUrkunde von Freitag nach St. Vinzenziemag 1472, worinHerzog Philipp abermal seine Einwilligung zu FriedrichsVermählung gibt (Z. 22), da doch diese Urkunde in einerandern von demselben Datum, welche er in seinem Urkunden-buch (S. 454) abdrucken ließ, bestimmt angeführt wird?Warum nahm er Friedrichs Testament von 1474 (Z. 60),und dessen früheres von 1467 (g. 57), dessen er (S. 532)nur obenhin erwähnt, nicht in sein Urkundenbuch auf? Warumebenfalls nicht die von ihm (S. 532) angeführte Urkundevom 13. April 1468, worin Friedrich Bestimmungen machtüber die Verwaltung des von ihm seinen Söhnen und ihrerMutter Vermachren Vermögens (Z. 57)? Warum machte' er für Friedrichs Ehegeschichte keinen Gebrauch von der Reim-Chronik des Uoöta Weiiisziei'Aensis und von der reichhaltigenSammlung des 8j?iiensi8 (Z. 38), oder unter-
ließ er wenigstens zu versichern, daß für jenen Zweck darinnichts zu finden sey? Warum schweigt er von dem römisch-königlichen Gnadenbrief von 1494, worin Marimilian I. den„Edlen Ludwig von Bayern von Wcplandt Pfaltz-GrassFriedrich Bey Rhein und Hertzogen in Bayern ehelichengcbohren", und „desselben Ludewigen Adelich gebührt"