443
Hinterlassung eines natürlichen Sohnes In einer Zugabezu seinem Werk gibt er an, Friedrich sey unvermählt ge-storben 2).
In dem Lteinma I^eci n stein in u u m ^), einer kurz-gefaßten anonymen Geschlcchrbeschreibung des Hauses Lvwen-ssein aus dem Jahr 1624, wird berichtet, wie folgt: „Nachvorher gepflogener reifer Ucberlegung mir seinem arrogirtenSohn Philipp und mit gewissen Verwandten und Ständen,hat Kurfürst Friedrich die hochadclichc Dame („nolii'Iissiin-unfeininam") Clara von Demngen geheurarhct und zur Gemahlingenommen („stuxit .... «zum^na aaaeju 'l nxniem„), inGegenwart der Bischöfe Philipp, eines Pfalzcrs (oder Pfalz-grafen? „Calatini") von Worms und Georg von Speier,
t) -< ? r!<1er >cu8 Viotor !o8N8 . . . odilt anno... relicla lllio nalnial!,Tnckovieo eonnte in Tervongte^nIZIiss Itvns ner,Op»8 ^enealoKicnin catliolicurn, Part. II. (Kraneot. tÄg2. lnl.)p. 2t 6.
2) ,'I'>iiI>!i'!nn8 victoiio8u8 . . . ostiil . . . 05". I'.l. II n>>8»nr,o^ori8 ^nnenlogiei anctarinin, l^arli'8 8neunllan paralipomnni8,p. 178. Den Rcnsncrischen Angaben folgte Hübncr, in derEinleitung zu dem zweiten Theil seiner gencalog. Tabellen (Leipz.1727.) S- 30. Dagegen nennt Ebenderselbe in dem 2. Theil(der Ausgabe von 1744), Tab. 367, Clara die GemahlinFriedrichs, die 1462 mit ihm vermählt werden sey.
3) 8temina Te 0 n 8te I n i a n n in siv« (4nnealo^!a illn8liiuin et ge-nnro8orinn 1)on>inoinin in Tovven8te!n ^Vertlieim ete. Enm len-nidu8 et ackstita 8ul> linem tadella 8vno^niei>. Kraneostirti 8nmp-Iidu8 .In. tVnnnnnii 162/)- 2'/z Bogen in 4., also zehn Qnart-blätter, wovon aber im Ganzen »nr zehn Seiten bedruckt sind, imUcbrigen mit Kupferstichen geziert, wovon vier die Bildnisse desKurfürsten Friedrich l. und dreier Grafen von Lvwenstein dar-stellen sollen, der fünfte aber eine Allegorie, das Titelblatt, bil-det. Abgedruckt ist es, doch ohne die beigefügte genealogischeTabelle und Kupferstiche, in Estor's auserlesenen kleinen Schrif-ten, Bd. I, S. 676 — 639, wo die oben im H. wörtlich über-setzte Stelle S. 635 steht.
Älnbcr'S histor. Abhandlung. 10