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der Edlen Theodorich Sickingen, Jacob Helmstad (Helmstert),Canzlers Heinrich, und mehrer Andern, gleichwie solches be-zeugt desselben Friedrichs Ehebrief, der geschrieben ist zuHeidelberg am Dienstag nach dem Gallusfest (t9. Ocwber)146?
Den bezeugen sollenden Ehebrief findet man weder alsBeilage in dcm Stemma, noch har man ihn bis jetzt irgendwoentdeckt. Auch sind der historischen Critik Blossen gegebendurch die unrichtig benannten Vornamen der gleichzeitigenBischöfe von Worius und Speier, und auch des Zunamensdes Canzlers, wenn ein pfalzgräflicher gemeint wäre, durcheine Unrichtigkeit in den: Titel des Sohnes Friedrich u. d. m.Fast könnte man daher sich bewogen finden zu der Muthmastsung, der Verfasser habe beabsichtigt, dem vielen Hin- undHerreden über die Art und Entstehungszeit der zwischen Friedrichund Clara bestandenen Verbindung, durch bestimmte Angaben,die, wenn sie urkundlich beglaubigt wären, entscheidend sepnwürden, unter dein Schutz der Anonymität dreist ein Endezu machen.
Natürlich mußte die Neugier rege werden, den Verfasserdieser Druckschrift zu wissen. Lange Zeit nannte man alssolchen Hubert Thomas Leodius (aus Lüttich), um das Jahr1546, Rath des Kurfürsten Friedrich II. von der Pfalz, des-sen timmies cle vim et relms Aeslis llricleriei II. Llect.Ualut. in demselben Jahr wie das Stemina, und auch zuFrankfurt, gedruckt erschienen waren. Ungefähr hundert Jahrespäter, nannte der Pfalz-Zweibrückische Professor G. C. Jvan-nis ') als Verfasser den Gräflich-Löwcnstcin-Wcrtheimischen
t) Man s. dessen Anmerkung in der 3. Ausgabe (Frankst 1735. 8.)von Rciger's unten angef. Schrift: "Die ausgelöschte" n. s. w.,S. 63; auch bei Eftvr a. a. O>, S. 664.