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„Pfaltzgvaff Fridcnch der Sighaffr Churfürst", gereimt wiefolgt:
„Khein Eheweib hat er Je genommen,
Ließ auf sein Vettern die Land khommen".
Dieser Reim, wer auch ihn gemacht haben mag, hat weiterkeinen Werth, als daß er eine gemeine Sage in gebundenerRede ausdrückt.
In einem „Blmstam und Sippschaft der Herzoge vonBayern und Pfalzgrafen am Rhein" f), von einem Ungenann-ten ") verfaßt, etwa um das Jahr (600, wird gesagt, Friedrichder Siegreiche habe keinen ehelichen Pfalzgrafen, sondern bei(von) N., die er hernach gcchlicht, einen Sohn Ludwig Hin-terlassen, dem er die Grafschaft Lvwenstein übergeben habe I.
Reusner, Professor der Geschichte zu Jena, welcher (6(Zstarb, ein Genealog aus dein uncritischen Zeitalter der Geschlccht-kunde ^), schreibt, Friedrich der Siegreiche sey gestorben mit
geboten. Nürnberger Correspondent v. n, f. Deutschland, v.25. Sept. 1832. Allgem. Zeitung v. 22. Jan. 1833, ausscr-ord. Beilage.
1) Abgedruckt, nach einer Handschrift welche im Besitz des Cauzlcrsvon Ludewig gewesen seyn soll, in der angef. Fischcrischeu vlo-vismma etc. collectiv, l^art. 1. r3ss.— rga.
2) Fischer a. a. O., in der Vorrede S, VIII f., meint, Verfasserdavon sey Marqu. Freher, aufangs kurpfalzischer Rath, dannProfessor zu Heidelberg, zuletzt VicePrasideut daselbst, starb 1514.
3) Hier die Stelle, S. 179, wörtlich: „ Fridcrich Verwalter desChurfürstenthumbs an statt Psaltzgraf Philippseu seines BrudersLudouicy Sohn nnnd khaineu Ehelichen Pfaltzgrancn oder Regie-rend sonndern bei N. die er hernach geeliget aiu Sohn Ludwigenverlaßen dem er die Graffschafft Lvbenstein nbergebcu solt sichkhaiucn Pfaltzgrancn sondern Grauen von Lobenstain nennen davondie Jtzigen Grauen von Lobenstain herkhommen. Obijt Anno 1476
4) Gattcrcr, Abriß der Genealogie, H. 12, und Z. 13 bei Rit-te r s h u si u s.