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feierlichen Titel der in der Franciscanerkirche zu Heidelbergvor Jedermanns Augen stand.
Naucler, ursprünglich Johann Bergen genannt, vuliz«Bcrgcnhans, Professor des canonischen Rechts zu Tübingenin der zweiten Hälfte des fünfzehnten und im Anfang dessechzehnten Jahrhunderts (er starb im Jahr (510), alsonoch Zeitgcnoß Friedrichs des Siegreichen, meldet: mit FriedrichsColibar se» es nicht im Klaren, da derselbe später sich ver-ehelicht haben solle ').
In der Reim-Chronik ^) oder reimweise verfaßterGenealogie des Bayerischen und Pfälzischen Hauses, für derenVerfasser Kurfürst Ludwig VI. (nicht V.) von der Pfalz(er starb 1583) angegeben wird ^), ist unter der Rubrik
1) " I)e coolibatri non cst clarum, c^ium postoa uxorcm cluxissoIcratuv". 3a. Rauclerus, cbrvnicon son mcmoraüillum onixisocvi et omnium ncutlum clirouici comincntari!, .-><1 ann.(VubinA. ist6. kol.), kol. s83 vers», und in der Cvlner Ausg.von tt>64, Vom. tl. p. 472. Das Werk erschien zum erstenmal1500, dann wieder 1516 in zwei Bänden in Fol., besser 1544und später mehrmal. Meusel (küblioümca lüstar. Vol. I. IRrl. I.p. gss.) urtheilt davon: "In rclzns temparis, r^uo vixit auctor,mrrlti U5US; caetera laüularum suut plena".
2) Abgedruckt, nach einem Manuscript, welches der Canzler vonLudwig besessen haben soll, in der oben angcf. V. C. .1. Visclicrinoviüsima äcrintorum rer. derman. Collcctio, ?art. I. p. 3^.— r3ss., wo die hiehcr gehörende Stelle S. 94 steht. PareuSund Joannis erwähnen dieser Chronik nicht.
3) Die Grunde, welche Fischer a. a. O., in der Vorrede S. VIn. f. dasür anführt, daß Kurfürst Ludwig der Versasser sey, sind»icht beweiskräftig. Die Worte am Schluß, worauf F. sich be-ruft, konnte Ludwig auch einem fremden Reimwerk beigefügt ha-ben. Im September 1832 bot der historische Verein zu Bam-berg >00 Ducaten für das Original dieser ReimChrouik, oder20 Dueaten für eine glaubhafte Abschrift. Vom l. Jänner 1833an wurden noch einmal, aus ein halbes Jahr, 25 Ducaten dafür