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Die eheliche Abstammung des fürstlichen Hauses Löwenstein-Wertheim von dem Kurfürsten Friedrich dem Siegreichen von der Pfalz, und dessen Nachfolgerecht in den Stammländern des Hauses Wittelsbach
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folgt: "Herrn Ludwig von Bcyrcn, darnach (nämlich vomKaiser so titulirt (494) von Lewenstein Graf genannt, desalten Pfalzgravcn Friedrichs seeligen natürlichen lieben Kindvon Frawcn Clären gebohren, der war selbige Zeit am Kon.Hoff von wegen des Pfaltzgrafen in Bvtschaffr wast (ircistoder weise?)" '). Bon der gleichzeitigen Bedeutung desAusdrucks "natürliche" Kinder, im Gegensatz der adoptirten,wird unten (Z. 42) die Rede seyn.

Ladislaus Sunrheim, Canonicus zu Wien, zugleichin Diensten des Kaisers Mavimilian's I. für geistliche undhistorische Angelegenheiten, meldet ^) "Lstu-a eg'u8 (chiicliuicäelectoris) couuustina ex 4u^u8ta uatu cu»ntzmiue Diiln(8ic!) venusta mulier, c^uae ^e^erit claus kilins l^riclerieumet I^uclovicum". Sehr wahrscheinlich verstand hier derCanonicus Sunthcim das Wort eoueustiu!, nach dem älternund gleichzeitigen canonischen Rcchtsbegriff, nach welchem dasselbezwar eine Verehelichte, doch nicht unter dem Namen einerEhegattin, bedeutet, "<ju!M seuuuclum lo^oiu malrimuuii,insta cli^uitatum tameu uxuris clueitm " '). Liefert er dochauf derselben Seite iu exteiwu, ohne Widerrede, die Heidestbergcr Grabschrift des ältern von Friedrich dem Siegreichenmir Clara erzeugten Sohnes Friedrich, worauf dieser Mu-aris-simi IKüwstüs et Oumiui, Ouiuiui bVIdiuäoi Comitis Da-latiiii Dlmni otc.'Iiu8 luäzitimus" titulirt wird. Einanderer als der oben angegebene Sinn des von Sumheimgebrauchten Wortes ccmeulüim, wäre unvereinbar mir diesem

1) Kölcr's histor. Münzbolustlgunge», Th. X, S. 449.

2) luimilia Dncum Dmuirilie; ül 4. Oetelo eeriim üiin'.ii-iuii8eei^lo>älziü;, w. II. Ä77.

Z) Du Diesiie, ^lussiirimii , 8cist>tcirös meiliss ei iiilunue littinimiis, voe. (10 11 011 ü i 11 z.