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Die eheliche Abstammung des fürstlichen Hauses Löwenstein-Wertheim von dem Kurfürsten Friedrich dem Siegreichen von der Pfalz, und dessen Nachfolgerecht in den Stammländern des Hauses Wittelsbach
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sein Urkundenbuch (S. 472 u. 513 526) aufgenommen(man sehe unten Z. 70) aber den auch darin (Fol. 78) be-findlichen höchst wichtigen Vergleich von 1507, worin KurfürstPhilipp den Grafen Ludwig von Löwenstein für einenlyb-lichcn cliehen Sone" Friedrichs des Siegreichen anerkennt,weder seinem Urkundenbuch einverleibt noch in seiner Geschichteirgend angeführt hat. Bestärkt fühlen muß man sich indem Verdacht einer absichtlichen Nichtbenutzung oder Vcr-schweigung durch die Wahrnehmung, daß Kremer auch den(unren näher zu erwähnenden) Vertrag verschweigt, welchenim Jahr 1488 Kurfürst Philipp mit dein Grafen von Mont-fort und dem Grafen Ludwig schloß, und worin er diesenfür einenEhelichen" Sohn Friedrichs des Siegreichenanerkennt, da doch ein Original dieses Vertrags noch in denJahren 1727 und 1733, mithin ohne Zweifel auch noch zuKremcr's Zeit, in dem kurpfälzischen Archiv zu Mannheimvorhanden war. Gleicher Vorwurf der Verschweigung trifftKremcr, in Absicht auf den Gnadenbrief von 1494, worinder römische König Maximilian I. sagt, daßLudwig vonBayern von Weylandt Pfaltz- Graff Bey Rhein und Her-zogen in Bayern ehelichen geboren ift (unten Z. 51).Diese Urkunde konnte Kremcr nicht unbekannt seyn; er hattesie gedruckt in Lünig's Reichsarchiv von 1712, und in einerLöwenstein-Wertheimischen Deduction von 1731.

ß. 59.

Noltz. Smitheim, Naucler. ReimChronik. Blutstamm und Sippschaft.

Reusner. Ltemma I.eonsteinianum. ?ai'eus.

Reinhard Noltz, Rathsvcrwandter der Reichsstadt Worms,von dieser im Jahr 1493 nach Wien an das kaiserliche Hof-lager gesendet, fand daselbst als kurpfälzischen AbgesandtenFriedrichs des Siegreichen Sohn Ludwig. Von ihm schreibtNoltz, in seinem Diario cka miuo 1493 bis 1509, wie