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bis jetzt ungedruckten, in teutschen Reimen im Iahe (469verfaßten Geschichte oder ReimChronik von den Thaten Friedrichsdes Siegreichen, von dessen Verbindung mit Clara berichte,davon schweigt Kremer (S. 526 ff.) der das Werk vorAugen hatte. Doch führt dieser in seiner Vorrede (S. 2 f.)selbst an, daß Behein schon vor Friedrichs des SicgreicheuZeit am Pfälzischen Hof bekannt gewesen sey; daß derselbein Friedrichs Diensten gewesen, „um dessen Geschichtein Versen zu beschreiben ferner, daß derselbe, nachseinem eigenen Geständniß, den Matthias von Kemnar dabeizum Grund gelegt, und auch von Alexander Pellendorferoder Belndörfer, Protonotarius bei der kurfürstlichen Canzleioder Regierung zu Heidelberg, in seiner Arbeit unterstütztworden sey; endlich, daß er in dieser ausführlichen (Kremercirirt ebendaselbst und in seinem Urkundenbuch (S. 446) diePagina 626 derselben) ReimChronik theils aus eigener Er-fahrung, theils mit Hülfe Anderer noch Umstände hinzugefügthabe, die bei Matthias vergebens gesucht würden. Bei solcherBewandniß, ist nicht wahrscheinlich, daß Behein FriedrichsVerbindung mit Clara ganz mit Stillschweigen sollte über-gangen haben. Hätte er sie dennoch übergangen, warumunterließ Kremer, solches zu versichern? Und im Gcgenfall,warum unterließ er daraus zu referiren?
Eben so scheint es sich zu verhalten mit dein, auch nochungedruckten, so genannten Pmmvnms oder Ccxlox
Joannis Vorrede zu ttareus, blsi. L-ivary-ttalatma, p. 36, undangeführt von Pareus, S- 229. Eine Handschrift dieser Reim-Chronik, ans 169 FolioBlättcrn, befindet sich jetzt auf der Uni-ocrsitatsBibliothek zu Heidelberg, unter den im I. 1816 ausRom dahin zurückgekommenen Handschriften der alten IMcküiüxn.'!,I'al-niiw. F. Wilkcu, Geschichte der alten Heidclbergischen Bn-chersa mulmig.» (Hcidelb. 1817. 8.), S. 414 f. Diese Hand-schrift, welche 169 Blatter oder 318 Seilen hat, scheint mindervollständig zn seyn, als die von Kremcr gebrauchte, da dieserans solcher die Pagina 626 eitirt.