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Nach diesem Bericht eines der persönlichen VerhältnisseFriedrichs kundigen Zeitgenossen, würde sich für gewiß annehmenlassen, daß die Verbindung mit Clara nie emc eheliche ge-wesen sey, stände nicht derselbe im offenbarsten Widerspruchmir vollgültigen Beweisthümern, namentlich mir zweifacherurkundlicher Anerkennung sogar des Kurfürsten Philipp von1486 und 1507, welche das gerade Gegentheil zu juridischerGewißheit erheben, wie unten gezeigt werden soll. Erklärbarwird daher Matthias Erwähnungsarr nicht sowohl durchUnkunde, als vielmehr durch Furcht vor Philipps zornigerAbneigung gegen jene Verbindung, wovon dessen grausameVerfolgung der tugendhaften, allgemein geachteten Clara undihres unmündigen Sobnes, gleich nach Friedrichs Hinscheiden(ZZ. 53 — 55), ein offenkundiges Beispiel gegeben hatte,welches alle Pfälzer von einer freimüthigen Erwähnung desehelichen Verhältnisses abschrecken mußte. Erst im Jahr l.488,bei Ludwigs Vermählung, schien Philipps Groll sich gemildertzu haben, aber wahrscheinlich vor diesem Wendepunct schriebMatthias seinen oben gemeldeten Bericht. Von dein wahrenSachverhältniß mußte doch der Hofcaplan gewiß nicht wenigerunterrichtet seyn, als der gleichzeitige Tritheim, der doch dieVermählung nicht ganz verschweigt.
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Auf Matthias Kemnatenfis folgen, der Zeit nach, dieBerichte des Abtes Tritheim. Merklich unterscheiden sich dessen
Der starb im XV. Zar. Der ander Lndovicns Naturalis genannt.Wie sich der hrnt gehalten, wird hernach gesagt".— Eine zweiteStelle, welche Krenier S. 537, Note 2, ans Matthias beidem Jahr 1475, auf dessen Seite 297, wortlich liefert, kantetwie folgt: "Nun hast dn geHort das Pfaltzgraff Friderich keinehelich Weib hoit gehabt nit onc klein Urfach