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Die eheliche Abstammung des fürstlichen Hauses Löwenstein-Wertheim von dem Kurfürsten Friedrich dem Siegreichen von der Pfalz, und dessen Nachfolgerecht in den Stammländern des Hauses Wittelsbach
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dürften, einen Unehelich geb ebenen in ibre Gemeinschaftaufzunehmen, selbst dann nicht, '/wenn derselbe von kaiserli-chem oder herzoglichem Geblüte herstammte" Durch einStatut von 1453 setzte hierauf das Domcapitel die Nothwen-digkeit einer sechzehnschildigen Ahnenprobe ausdrücklich fest "),welches durch Brevcn und Privilegien die Papste Pius ll.1454 und Clemens VII. 1525 genehmigend anerkanntenWie streng die teutschen Erz- und Domstifte schon im Mittel-alter auf die Ahnenprobe hielten, ist allbekannt^); in Frank-

1)Xnmerus praelaenclarum .... bastle ex autorltate pnntlllelarestnctris est ast Ilapltnlares XIII. Daim'eellares vero IX. (I ei-nes. ^eoiit olini, ori^Ine Xabiles: I<)n»u>n eni>u masarian,!>I> übavlsgne repetltsm serlem reposeant inveteiAlacansuetustlne brnuNae I.e^es. ()nln et ,Ius lllust saam starepl-ransta slbi stevinetum, as<pi<^ aste» prabavlt, nee na» extenstltKestes apastaliea, ut snnnnl panlibees, Alaiulnns V. XnnosltXXXIXXVI. et post ipsnm Xleolaus V. anna ÜKXXKII..«jnisizue sin°astar! I)>plvmate caverlt: n« ill<>^iti,na Dar» na»tnin, etlamsi Imperlali, vel Dneall prasapla praerea-ins Inerlt, ast consartlnin srnnn cvAantur astnntlere." .1. 1^.8cbannat bistoria episeopatns XVarmatiensis, Dann. I. sVraneol.ast Noen. (ol.) 6g.

2) ple Kinder, Vitriar. illustr. V. II., p>. 3g3.

3) ?lelkint>er, I. c. Daselbst findet man auch, S. 193197,und in Estor's Anleitung znr Abnenprobe, S. 433, die Ge-schichte eines denkwürdigen Streites über die Unzulänglichkeit derAhnenproben zweier Brüder von Auwach, bei dem Dvmcapitel zuWorms, seit 1675.

4) Desto auffallender ist Spittler's (Götting. histor. Magazin,Bd. III, St. 3, S. 395) unbewachte Aeusserung: "Die Dom-capitel (zu Speier und Worms) forderten (bei der AufnahmeFriedrichs) schwerlich eine Ahnenprobe". Eine fast gleich-zeitige Probe von der Strenge der Domcapitcl in der Ahnen-probe, liefert ein Schreiben des Bischofs Reinhard zu Wormsvom 24. April 1455 an das Domcapitel zu Strasburg, worinderselbe diesem ein alle fürstlichen Ahnen namentlich specificirendesZeugniß (Kundschaft) gab, daß Pfalz graf Ruprecht, Dom-propst zu Wirzburg, später (seit 1463) Kurfürst zu Cöln, SohnLudwigs III., Pfalzgrafen bei Rhein, Herzogs in Bayern des