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Fortsetzung.
Entscheidet, wie dargethan worden, der hie und dabemerkbare Mangel cineö „von", vor Clara's Familiennamen,nicht schlechthin wider ihre Ritterbürtigkeit, so spricht dagegenfür dieselbe das anderswo bemerkbare Daseyn des „von"vor ihrem Namen, und die ausdrückliche Anzeige ihres ritter-mäsigen oder adelichen Geburtslandes, in dem Bericht glaub-würdiger Geschichtschreiber, insbesondere in jenem des AbtesTrirheim ').
Dieser, wegen seiner Geschichtkunde und Forschbcgierdegeschätzte Hisioriograph war in der Lage, zuverlässige Kundevon Clara's Herkunft sich zu verschaffen. In der ZeitFriedrichs des Siegreichen machte er zu Heidelberg seineakademischen Studien, dann ward er l4b>2 Mitglied, undschon im folgenden Jahr Prälat der Benedictinerabtci Sponheimoder St. Martin bei dem Schloß und Flecken Sponheim inder vordcrn Grafschaft Sponheim, welche damals in pfalz-gräflichem lind markgräflich-badischem gemeinschaftlichem Besitzwar. Während seiner drei- und zwanzigjährigen Amtführungzu Sponheim, siand er, hauptfächlich wegen seiner krypto-graphischen Kenntnisse und Arbeiten, in enger persönlicher
t) Gebohren 1462 in dem Flecken Trittenhcim bei Trier. Er warAbt zu Sponheim von 1483 bis 1506, bann Abt des KlosterSt. Jacob bei Wirzburg, wo er am 16. December 1516 starb.
2) Auch wegen seiner Wahrheitliebe; doch in pfälzischen Dingen, soweit er nicht in Folge seiner personlichen und amtlichen Verhält-nisse, und einer innigen Vertraulichkeit mit dem Kurfürsten Phi-lipp, durch gleichzeitiges Interesse und ausgesprochenes Systemdes psalzgrästichen chanfcs sich beschränkt glaubte. Desto glaub-würdiger ist, daß er für Clara'S Ritterbürtigkeit sich bestimmtanSspcicht.