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Verbindung mit dein Kurfürsten Philipp, bei dein er oft vieleTage in Heidelberg zubrachte '). Freher macht die Bemerkung,Trirheim habe die pfalzgräfliche Familie, der er viel zu ver-danken gehabt, durch seine Feder auszuschmücken gesucht"ljuantum potent" ^).
Durch seine Annahme der Abrwürde in dem Bcncdictiner-klostcr St. Jacob zu Wirzburg (1506) besonders seit dem(am 28. Februar 1568 erfolgten) Tode des KurfürstenPhilipp, frei geworden von pfalzgräflichem Einfluß, konnteTrithcim sich nicht mehr beschränkt fühlen in der Freiheit,aufrichtig und wahrheitgemäß sich zu äußern über Clara'sGeburtstand. Nunmebr schrieb er, in der sehr erweitertenUmarbeitung und Fortsetzung ^) seines Llrronicon llii-sun-
4) Vita cko. Trübem!!; In Tritbemii 8te^!>nogrn;il»!i vimüeak.i,ro8eraw el illu8trata, auetvre ^V. T. He icke! (Üloriucki. 17s i. 4-),4t- s<j., vergl. mit p. 16. Auch Tritheim selbst, in seiner8tk!A!mu »i'!>pI ,i.-> (1)arm8t. 162t. 4.) , p- 2.
2) ülarcju. Trelier, rerum Ovrmanicar. 8eiu)>Ior. V. II (eckit. Vr-gent. «7 <7. kol.), p. 317.
3) Um Mißverständnissen vorzubeugen, bedarf dieses einer genanenErläuterung. Während seines Aufenthaltes zu Sponheim, bis1506, hatte Tritheim sein Lbrouicum Ilirsangicnse nur bis1370, und meist sehr kurz, bearbeitet. In dieser Gestalt hattedasselbe Freher drucken lassen, in den von ihm HeransgegebenenTritbemi! o^>eribu6 bwtoriew (Trane»!. 1601. toi.) Tart. II.
1. 8<zkz. Nachher, während seines Aufenthaltes zu Wirzburgarbeitete Tritheim dieses Chrvnicon, solches erweiternd und ver-bessernd, nicht »nr um, sondern er setzte auch dasselbe fort, von1370 bis 1514. Nach Marqu. Freher's Bericht, in der neuenAusgabe seiner Herum Aermanicarum 8or!plorum (Tom. II. Vr-z-ent. 1717.1»!., p. 327), ist diese Umarbeitung und Fortsetzung,unter dem Titel Vnu!,Is8 Hir8auglei>8e8, um das Vierfache stärkerals das frühere Werk; sie füllte in der Handschrift zwei sehrstarke (Folio-) Bände. Erst I6SV erschien dieselbe, gedruckt,unter dem Titel ,, Vnnale8 Ilirgaugieiwes,/, in zwei FolivBänden,ans der Druckerei des Klosters St. Gallen. Aus der von demPsalzgrascn Johann, Herzog zu Zwcibrückcn, ihm geliehenen Hand-