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aus der untern oder untersten Classe der Nichtadcli'chen ber-stammen.
Markgraf Ernst von Badew-Durlach vermählte sich 15 l8mit einer „Hofjungfrau" ^) Ursel von Noscnfeld, aus welcherEhe alle heutigen Mitglieder des grofihcrzoglichen HausesBaden und die Prinzessinnen abstammen, welche aus dem-selben in so manche Regentcnbäuscr der allerhöchsten undhöchsten Art sich vermählten. Marie Elisabeth von Kospoth,aus einein altadelichen Geschlecht, mit welcher Herzog Bernhardvon Sachsen-Jena 1674 sich ingeheim trauen ließ, war„ Kammerjunfer" bei seiner Gemahlin, einer gebohrnenDnclresse clo la Tremornlle gewesen. In dem Trauerzugbei dem Leichenbegängnis; des Landgrafen Wilhelm VI. vonHessencassel im Jahr 1664, befanden sich: "Jbro FürstlichenDurchlaucht der Frau Wittib Bormünderin und RegentinCammerjungfrau und HofJungfraucn, und der PrinzessinnenJungfern, alle von gutem altem Adel"H. In dein Ver-zeichnis der Procession bei dem Leichenbegängnis; des HerzogsErnst zu Sachsen-Gotha im Jähr 1675, sind als weiblicheradelichcr Hofstaat namentlich aufgeführt '), vier Kammer-jungfern, zwei Hofjungfcrn, und zuletzt fünf (ohne Beisatz)Jungfern, alle von altem Adel, nämlich aus den adelichenFamilien von Schrcffensicin, von Bünau, von Brandenstein,
1) Pütter, über Mißheirathcn .'c., S. 85, Note p. — Pütterschreibt oon dieser Ursula ovu Rosenfeld: --Sie war Hofdame,oder wie man damals sprach, Hofjungfrau; oon einem alt-adelichen Geschlechte oon Rosenfcld--.
2) --Nach jetziger Art zu reden, Hofdame", schreibt Pütter a. a.O., S. 160 f.
3) F. C. v, Moser, a. a. O., S. 159.
4) I. S. Müller, !»uu,Ie5 des Chnr- und Fürstl. Hauses Sachsen,S. 520. Auch Moser a. a. O.