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Die eheliche Abstammung des fürstlichen Hauses Löwenstein-Wertheim von dem Kurfürsten Friedrich dem Siegreichen von der Pfalz, und dessen Nachfolgerecht in den Stammländern des Hauses Wittelsbach
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Benennung seiner Sängerin ') verdiente; eine Ausbildung,welche in jener Zeit Personen des heutigen hohen und niedernAdelstandes sich zur Ehre rechneten Es spricht dafür ihreFertigkeit im Schreiben eine in jener Zeit seltene Eigen-schaft, selbst bei grossen Herren, berühmten Rittern und an-dern Rittermästgen, am meisten bei dein ritterbürtigen Frauen-zimmer. Es gab Rittermasige, die sich schämten gelehrt zuscheinen, und sich nicht schämten nicht lesen und ihren Namen

1) In einer Urkunde von 1468 soll dieses stehen, nach Kremer'sBericht, S. 529, Note 3.

2) Mnsik als Knnst, nicht ans den Brettern, zu treiben, ward inTcntschland, besonders in Bayern, als anständig für den Adelbetrachtet, "Vutilo ülnsierw, nam et kilios uostilinm lististn8ostoouü." dc>Ist:>«t, rerum ^stomannicarum 8cr!pN<ire8, I. I.I?. 2/s. Der berühmte Cardinal, Matthäus Langius, von Ge-burt ein Augsburgcr, aus der altadelichen Familie der Känimerervon 2stellenburg, seit t5t9 Erzbischof zu Salzburg, war Sing-knabe am Hofe Herzogs Georg des Reichen zu Landshut.lVIat-U>!»zu8 UanAuz ^>ri>nnm in /Vnla deorgii öavariao Dnaiz interp>uoro8 Z^mplioniaoos " etc. lklansix, Lorrnania ssera, V. II.p. 972. Von dem Herzog Albrecht III. von Bayern zu Mün-chen, welcher 1460 starb, heißt es in einer alten Chronik:"Herzog Albrecht der kunstreichist Meister von der Musik, fanddadurch wieder seinen Verstand, den er verloren hätt"; nämlichüber das tragische Ereigniß mit der von ihm geliebten AgnesBernanerin. Lip 0 wsky, Geschichte der Agnes Bernauer, S. 116.Aus seiner spateren Zeit wird berichtet: "Lnm sero posta-ravoxarotur, varüs cantistu8 et Instrnmentis animum ostleotavü".t) ekele, rer. Lniear. Leriptcm., V. I. p>. r. Ferner: " 8e-posilis enris ssetaiur mnsieam u88istui8 oantistu8 ao s»ui8 aniinnmobleemvit". Istist. V. II. p. Z12. Auch an dem Hofe desHerzogs Sigismund, des jüngern Sohns Albrecht III., ward dieMnsik stark getrieben, auch von vornehmen Frauen. Günther,Geschichte der literarischen Anstalten in Baiern, Th. III, S. 303.Eben so war Friedrich der Siegreiche Liebhaber der Musik, wiesein poetischer Biograph, der Uoöta Woin8psr°on8!8, rühmt.Kremer, Geschichte :c., S. 521.

3) Urkunde vom 28. December 1476, am Schluß, bei Kremer,Urknndenbnch, S. 515, und in der angef. "Widerlegung",S. III.