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Kaum sechs und zwanzig Jahre alt, hatte er (1452)Ehelosigkeit gelobt, nur zum Besten seines Neffen und dessenfürst-männlicher Nachkommenschaft (ZZ. 6 u. 7), damit diesein ihrem Landes- und Familien-Successionöverhältniß nichtbeeinträchtigt würden.
Sieben Jahre später, zwei und dreissig Jahre alt, fühlteder siegreiche Friedrich sich besiegt von den Reizen einerschwäbischen Jungfrau, ähnlich darin dem Sohne des Donner-gottes, dem Bezwinger der Lernäischen Schlange I. Währender zu München, im Februar (459, die vieljährigen Irrungenzwischen seinen Bettern, den Herzogen von Bayern, dem zuLandshut und dem zu München, verglich, sah und hörre erdort am Hofe, unter dem Frauenzimmer der Herzogin,Clara Tettin von Augsburg, die schöne Sängerin.Ihn bezaubernd durch Schönheit, Liebreiz und Gesang, wardsie sehr bald die Seinige. Mir beiderseitiger Zuneigung undGewissenhaftigkeit, ward der Bund der Herzen, und noch indemselben oder in dein nächstfolgenden Jahr (s. 43) dieeheliche Verbindung geschlossen.
Ausgezeichnet war Clara's Persönlichkeit. Tugendhaft,schön und liebenswürdig, wie Eine, hatte sie des Kurfürsteninnigste Liebe und Hochschätzung erworben, und dieselbe ohneUnterlaß auf das Vollkommenste erwiedert. Bescheidene, treue,einzige Geliebte und Lebensgefährtin des durch schwere Sorgenunter grossen Gefahren oft und lang bekümmerten Helden,erheiterte und verschönerte sie, siebenzehn Jahre lang, jedenseiner Tage, alle Pflichten einer Gattin und zärtlich liebendenMutter gewissenhaft erfüllend, und darum mit Recht hoch-geachtet von Jedermann.
I) (stü minus Ittüll, sjuim, (ItU'ciNs sei'vnittlus. III. 17